16. Dezember 2020 / 20:21 Uhr

Krise ohne Ende: Freiburg-Stürmer Sallai sorgt für 28. Schalke-Spiel ohne Sieg in Folge

Krise ohne Ende: Freiburg-Stürmer Sallai sorgt für 28. Schalke-Spiel ohne Sieg in Folge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Roland Sallai hat den SC Freiburg gegen Schalke 04 zum Sieg geführt.
Roland Sallai hat den SC Freiburg gegen Schalke 04 zum Sieg geführt. © Getty images/Roy Gilbert/Revierfoto/Pool/Montage
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Der FC Schalke 04 kann einfach nicht mehr gewinnen: Die Königsblauen verloren am frühen Mittwochabend auch ihr Heimspiel gegen den SC Freiburg - einem Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Trotz der Rückkehr des begnadigten Amine Harit fehlte es Schalke komplett an Offensivpower.

Offensiv harmlos, defensiv löchrig: Der FC Schalke 04 kann auch gegen den SC Freiburg nicht gewinnen. Durch die 0:2 (0:0)-Heimniederlage am Mittwochabend bleibt der Ruhrpott-Klub nun im 28. Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg. In der Veltnis-Arena sorgte Roland Sallai (50. und 68. Minute) per Doppelpack für eine weitere Verschärfung der Krise des FC Schalke, der mit vier Punkten nach zwölf Spieltagen Tabellenletzter bleibt. Freiburg befreit sich mit nunmehr 14 Zählern etwas aus der Abstiegszone und hat nun acht Punkte Vorsprung vor dem direkten Abstiegsplatz 17, den Mainz 05 belegt.

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Ein Fußball-Feuerwerk lieferten beide Teams in der ersten Halbzeit wahrlich nicht ab. Schalke überließ dem SC Freiburg im eigenen Stadion den Ball, doch die Breisgauer um Kult-Coach Christian Streich wussten mit dem Spielgerät nicht allzuviel anzufangen. Mittelfeldspieler Amine Harit, der sein Startelf-Comeback für Schalke nach zweiwöchiger Suspendierung gab, trat ebensowenig in Erscheinung wie der Rest der Mannschaft. Einziger Aufreger in Halbzeit eins: Nach Nils Petersens Hackenschuss-Versuch in der 27. Minute prallte der Ball im Schalker Strafraum an den Arm von S04-Verteidiger Salif Sané. Schiedsrichter Sven Jablonski ließ weiterspielen und bekam vom VAR das Signal, dass die Hand-Aktion zu wenig für einen Elfmeter war. Eine umstrittene Entscheidung.

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Schalke 04 viel zu harmlos

In Abschnitt zwei drehte sich das zuvor ausgeglichen schwache Spiel zugunsten der Freiburger, die nach Wiederanpfiff deutlich mehr für die Offensive taten. So ging das Streich-Team durch einen Kopfball-Treffer des Ungarn Sallai nach Flanke von Jonathan Schmid verdient in Führung. Die Schalke-Fans, die auf ein Aufbäumen ihres Teams hofften, wurden enttäuscht.

Freiburg blieb am Drücker und kam 18 Minuten nach dem Führungstreffer zum zweiten Torerfolg - wieder durch Sallai. Vincenzo Grifo spielte nach einem Ballverlust einen perfekten Ball in die Spitze, wo Freiburg-Stürmer Sallai mit einem Heber über S04-Keeper Ralf Fährmann seinen Doppelpack perfekt machte und das Spiel endgültig zugunsten des SCF entschied. Schalke 04, das am Sonntag dem FC Augsburg ein 2:2 abtrotzte, fehlte spätestens nach diesem Treffer der Glaube an ein Comeback.