16. Dezember 2019 / 09:21 Uhr

Bericht: UEFA verhängt nach Salut-Jubel türkischer Nationalspieler milde Strafen

Bericht: UEFA verhängt nach Salut-Jubel türkischer Nationalspieler milde Strafen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Salut-Jubel hat für die türkischen Nationalspieler wohl keine Sperren zur Folge.
Der Salut-Jubel hat für die türkischen Nationalspieler wohl keine Sperren zur Folge. © imago images/Le Pictorium
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Der Salut-Jubel türkischer Nationalspieler bei Spielen in der EM-Qualifikation wird offenbar keine Sperren zur Folge haben. Wie der "Kicker" berichtet, sollen die Spieler mit Verweisen und der Verband mit einer Geldstrafe davon kommen.

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Nach dem Militärgruß türkischer Nationalspieler in der EM-Qualifikation wird die UEFA gegen 13 Spieler Verweise aussprechen und eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro gegen den türkischen Verband verhängen. Das berichtet der Kicker mit Hinweis auf eine Sitzung der UEFA-Disziplinarkommission in der vergangenen Woche, deren Ergebnis bislang nicht veröffentlicht wurde. Ein Grund, warum keine Sperren ausgesprochen werden, sei, dass die Strafen während der EM-Endrunde im kommenden Sommer hätten abgesessen werden müssen.

Mehr zum Salut-Jubel

Obwohl die Statuten politische Äußerungen und Zeichen während der Begegnungen verbieten, hatten fast alle türkischen Profis bei den EM-Qualifikationspartien im Oktober gegen Albanien und in Frankreich Tore mit einem Salut bejubelt. Die Spieler brachten damit ihre Unterstützung für die türkischen Streitkräfte zum Ausdruck, die in einer Militär-Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien vorgingen. Der Einsatz wurde international scharf kritisiert.

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Wohl keine Strafe für Bundesliga-Profi Ayhan

Laut Kicker soll Kaan Ayhan keinen Verweis bekommen. Der Bundesliga-Profi von Fortuna Düsseldorf hatte sich nach seinem Tor beim 1:1 gegen Frankreich nicht dem militärischen Gruß der Mitspieler angeschlossen. Dafür wurde er von seinen Teamkollegen teilweise hart angegangen. Noch ist offen, ob der türkische Verband Rechtsmittel gegen die Strafe einlegen wird.