06. September 2019 / 11:56 Uhr

Bericht: Leihe von Weltmeister Sami Khedira an Trainer von Olympique Lyon gescheitert

Bericht: Leihe von Weltmeister Sami Khedira an Trainer von Olympique Lyon gescheitert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sami Khedira (links) war in Gesprächen mit Olympique Lyon - doch Coach Sylvinho soll einem Leihgeschäft nicht zugestimmt haben.
Sami Khedira (links) war in Gesprächen mit Olympique Lyon - doch Coach Sylvinho soll einem Leihgeschäft nicht zugestimmt haben. © imago images / Insidefoto
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In diesem Sommer wurde einige Zeit über einen Wechsel von Sami Khedira spekuliert. Der Weltmeister schien bei Juventus Turin unzufrieden. Tatsächlich stand ein Leihgeschäft mit Olympique Lyon im Raum - doch der Trainer des französischen Klubs lehnte ab.

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Sami Khedira hätte es fast in die französische Ligue 1 verschlagen. Wie die L'Équipe berichtet, soll der Mittelfeldspieler von Juventus Turin über seinen Bruder und Berater Denny Khedira mit Olympique Lyon in Kontakt gewesen sein. Nachdem Tanguy Ndombele den Klub in Richtung Tottenham Hotspur verlassen hatte, suchte Lyon einen Ersatz. Es kam dem Bericht des französischen Blattes zufolge auch zu konkreten Verhandlungen mit Khedira, weil Juventus einem Leihgeschäft offenbar ebenfalls nicht abgeneigt war.

Khedira-Leihe scheiterte an Veto von Lyon-Coach

Doch der Deal scheiterte am Veto von Olympique-Coach Sylvinho! Er soll von Khedira nicht überzeugt gewesen sein. Der 45 Jahre alte Trainer des Ligue-1-Teams bemängelte die Verletzungshistorie des Weltmeisters. Neben zahlreichen Blessuren hatte Khedira vor allem mit Herzrythmusstörungen zu kämpfen. Aus diesem Grund musste der 32-Jährige vor einigen Monaten sogar operiert werden.

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Mittlerweile befindet sich Khedira wieder in besserer Form, wie er zuletzt betonte. „Ich weiß, dass ich noch ein, zwei, drei Jahre auf diesem Niveau spielen kann und werde", sagte er. Doch durch seine Verletzungen und die Herz-OP absolvierte er in der abgelaufenen Saison nur 17 Pflichtspiele für Juventus.

Letztendlich hatte sich Khedira trotz der großen Konkurrenz in der Mittelfeldzentrale des Serie-A-Klubs für einen Verbleib in Turin entschieden. Daran soll auch der neue Juventus-Coach Maurizio Sarri einen Anteil gehabt haben. Anders als sein Ex-Nationalmannschaftskollege Emre Can wurde Khedira auch in den Champions-League-Kader berufen. Der ehemalige Bayern-Spieler wurde hingegen wie Mario Mandzukic von Sarri für die Königsklasse aussortiert - worauf Can mit erheblichen Vorwürfen reagierte!

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Can sauer auf Juventus

Beim Training in Vorbereitung auf das Länderspiel gegen Holland sagte Can am Mittwoch: "Es gab Gespräche auch mit anderen Vereinen und es war eine Bedingung, dass ich in der Champions League dabei bin, um bei Juve zu bleiben. Am Dienstag hat man mich dann angerufen und in einem Telefonat, was nicht mal eine Minute dauerte, mitgeteilt, dass ich nicht auf der Liste stehe - ohne eine Begründung. Das macht mich schon sauer und wütend."

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