04. August 2020 / 23:04 Uhr

Berichte: Sancho-Transfer droht zu platzen – BVB und Manchester United uneinig über Ablöse

Berichte: Sancho-Transfer droht zu platzen – BVB und Manchester United uneinig über Ablöse

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kommt noch Bewegung in den Poker um Jadon Sancho? Angeblich soll Manchester United an dem Youngster von Borussia Dortmund interessiert sein.
Kommt noch Bewegung in den Poker um Jadon Sancho? Angeblich soll Manchester United an dem Youngster von Borussia Dortmund interessiert sein. © 2020 Getty Images (Montage)
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Die Verhandlungen über einen Wechsel von BVB-Profi Jadon Sancho zu Manchester United sind offenbar nicht so weit fortgeschritten wie bisher gedacht. Mehrere britische Medien berichten, dass United wegen der Ablöseforderungen bereit ist, den Deal platzen zu lassen.

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Zuletzt wirkte es so, als könnte alles ganz schnell gehen: Mehreren Berichten zufolge näherten sich Borussia Dortmund und Manchester United in den Verhandlungen um einen Wechsel von Jadon Sancho immer weiter an. Sancho selbst solle sich zudem mit United bereits über Details wie Gehalt und Rückennummer einig sein. Doch nun kommen offenbar Probleme auf: Wie The Athletic, die BBC und die Manchester Evening News übereinstimmend berichten, stocken die Verhandlungen an der Ablösesumme – der Wechsel drohe gar ganz zu platzen, heißt es.

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Demnach sollen die Verantwortlichen des englischen Traditionsklubs den Verhandlungsführern beim BVB deutlich gemacht haben, dass man bereit sei, sich nach anderen Optionen umzusehen, wenn Dortmund seine Forderungen nicht senke. Der deutsche Vize-Meister soll derzeit rund 120 Millionen Euro fordern, heißt es weiter. Zudem hätte man die Summe in Dortmund gern in einer Tranche überwiesen und nicht etwa als Modell mit einer Sockelablöse, die sich durch verschiedene Boni erhöht.

Die Red Devils sollen aber nicht bereits sein diese Summe zu überweisen, die Rekord für einen englischen Spieler wäre – schon gar nicht als Sofortzahlung über die komplette Höhe. In der finanziell angespannten Corona-Krise sei dies "unrealistisch". Der BVB hatte den 10. August, wenn das Trainingslager in Bad Ragaz beginnt, als Deadline für den Deal gesetzt. Sollte man sich bis dahin nicht einig sein, wolle man Sancho eine weitere Saison in Dortmund halten.

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Mats Hummels, Erling Haaland und Jude Bellingham (v.l.) gehören zu den teuersten Transfers in der BVB-Geschichte. Wie viel Geld die Dortmunder für sie ausgaben, erfahrt ihr in unserer Galerie.  ©

Sancho und United wohl noch nicht über Gehalt einig – Alternativen aus der Bundesliga?

Auch Sancho und United selbst sollen sich den britischen Medienberichten zufolge noch nicht so einig sein, wie zuletzt von The Sun (12,7 Millionen Euro Gehalt jährlich) oder Bild (19,6 Millionen Euro jährlich) berichtet. Von diesen Berichten sei man vielmehr verärgert und befürchte, dass die aufgerufenen Summen für Verstimmung bei den aktuellen Spielern sorgen könnte.

Sollte der Deal tatsächlich platzen, hat ManUnited laut den Manchester Evening News sogar bereits Alternativen im Visier – und zwar ebenfalls aus der Bundesliga. Demnach befasse man sich für den Fall der Fälle mit Kingsley Coman vom FC Bayern und Rabbi Matondo von Schalke 04.