14. April 2019 / 13:47 Uhr

VfB Stuttgart will Santiago Ascacibar nach Spuck-Attacke gegen Kai Havertz bestrafen

VfB Stuttgart will Santiago Ascacibar nach Spuck-Attacke gegen Kai Havertz bestrafen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wilde Tumelte: Santiago Ascacibar (l.) und Kai Havertz (r.) geraten aneinander. In der Mitte: Schiedsrichter Tobias Stieler
Wilde Tumelte: Santiago Ascacibar (l.) und Kai Havertz (r.) geraten aneinander. In der Mitte: Schiedsrichter Tobias Stieler © imago images / Xinhua
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Beim VfB Stuttgart zeigt man sich entsetzt über den Ausraster von Santaigo Ascacibar im Spiel gegen Bayer Leverkusen. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger spricht über die Konsequenzen für den Argentinier.

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Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart soll auch von Vereinsseite für seine Spuck-Attacke beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen bestraft werden. "Santiago hat für den Verein in der Vergangenheit schon viel Gutes getan. Er ist in Sachen Mentalität und Einstellung ein Vorbild", sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger am Sonntag. "Er hat aber in dieser Situation ganz klar eine Grenze überschritten. Das dulden wir nicht, und wir werden diese Aktion auch intern bestrafen." Über Detaills wolle er keine Auskunft geben, sagte Hitzlsperger: "Aber da müssen wir als Verein ein klares Zeichen setzen."

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Am Samstag hatte Ascacibar in der Nachspielzeit in Richtung des Leverkuseners Kai Havertz gespuckt und dafür die Rote Karte gesehen. Bei den Bayer-Profis und -Verantwortlichen sorgte die Aktion des 22-Jährigen für deutliche Reaktionen. "Es war nicht das erste Mal, er hat ihm (Havertz, d. Red.) auch schon in der ersten Halbzeit vor die Füße gespuckt. Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga", sagte Leverkusens Stürmer Kevin Volland nach dem Abpfiff der Partie bei Sky.

Bosz: "Das Schlimmste, was man machen kann"

Ähnlich verärgert war Bayer-Trainer Peter Bosz. "Im Fußball ist das das Schlimmste, was man machen kann", sagte der Niederländer nach dem knappen Sieg beim VfB. Süffisant reagierte Havertz' Teamkollege Julian Brandt auf den Ausraster des Argentiniers. "Wenn ein Spieler zu einer solchen Maßnahme greift, hat Kai vorher alles richtig gemacht." Der VfB Stuttgart steht in der Bundesliga auf dem Relegationsrang und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsrang.

Wenn die Wut überkocht: Die größten Ausraster der Fußballgeschichte

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