05. Oktober 2019 / 20:32 Uhr

Sargis Adamyan erlebt "Riesen-Traum" mit Doppelpack gegen FC Bayern: Das ist der Hoffenheim-Knipser

Sargis Adamyan erlebt "Riesen-Traum" mit Doppelpack gegen FC Bayern: Das ist der Hoffenheim-Knipser

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sargis Adamyan wechselte im Sommer von Jahn Regensburg zur TSG Hoffenheim.
Sargis Adamyan wechselte im Sommer von Jahn Regensburg zur TSG Hoffenheim. © imago images/Jan Huebner
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Sargis Adamyan sorgte mit einem Doppelpack für den Sieg der TSG Hoffenheim beim FC Bayern. Damt erlebte der Armenier ein Startelf-Debüt nach Maß. Ein Unbekannter ist der Ex-Regensburger aber nicht - schockte er doch bereits den HSV und Köln. Der SPORTBUZZER stellt Adamyan vor.

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Welch ein Nachmittag für Sargis Adamyan: Der Stürmer der TSG Hoffenheim sorgte bei seinem Startelf-Debüt mit zwei Treffern für den überraschenden 2:1 (0:0)-Sieg der Kraichgauer beim FC Bayern. Jener Klub hatte noch vor vier Tagen eine 7:2-Gala beim Champions-League-Vorjahresfinalisten Tottenham abgeliefert, enttäuschte nun aber auf voller Linie. Diese Gunst der Stunde nutzte Adamyan für einen starken Auftritt und seinen Doppelpack in der Allianz Arena.

Nach dem Spiel und seinen beiden Toren (54./79. Minute) war er nahezu sprachlos. Seine Stimme war angeschlagen - dem Jubeln geschuldet, gab Adamyan am Sky-Mikrofon zu. „Ich kann sagen, dass das der größte Tag meiner Karriere ist. In so einem Stadion zu spielen, ist ein Riesen-Traum für mich.“ Doch wer ist dieser mit 26 Jahren nicht mehr ganz unerfahrene Angreifer der TSG eigentlich? Der SPORTBUZZER stellt Adamyan vor.

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Adamyan: Mit 24 aus der Regionalliga in die 2. Liga

Noch bis vor zwei Jahren spielte der Armenier für den ambitionierten TSV Steinbach Haiger in der Regionalliga Südwest. Dorthin war er im Januar 2016 von der TSG Neustrelitz gewechselt. Mit 23 Toren in 51 Pflichtspielen für Steinbach zeigte Adamyan in der vierten Liga bereits eindrucksvoll seine Treffsicherheit. Vom hessischen Klub ging es dann im Sommer 2017 zu Jahn Regensburg in die 2. Bundesliga und damit erstmals in den Profibereich - zu diesem Zeitpunkt war er bereits 24 Jahre alt.

In Regensburg setzte sich der Torjäger schnell durch, aboslvierte in zwei Spielzeiten insgesamt 69 Pflichtspiele (66 in der 2. Liga, drei im DFB-Pokal). Damit war er bei den Oberpfälzern ein Dauerbrenner, verpasste nur zwei (!) Partien, jeweils wegen einer Gelbsperre. Mit 20 Toren und 17 Vorlagen war Adamayan in Regensburg ein Torgarant, der in der Offensive auch als Teamplayer agierte.

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Der bei Hansa Rostock ausgebildete Angreifer machte dann vor allem Ende September 2018 von sich reden. Beim sensationellen 5:0-Sieg der Regensburger beim Hamburger SV erzielte Adamyan in der ersten Halbzeit einen Hattrick. Auch beim 2:1-Sieg in der Rückrunde steuerte er einen Treffer bei. Doch Adamyan ist nicht nur HSV-Schreck. Er stellte auch gegen den 1. FC Köln seine Bundesliga-Tauglichkeit unter Beweis. Während sein Treffer beim 1:3 in der Hinrunde nicht für einen Sieg reichte, vermieste er den Kölnern am Sonntag die Meisterfeier, indem er zweimal beim 5:3-Auswärtserfolg traf.

Adamyan feiert erst Ende September sein Bundesliga-Debüt

Im Sommer sicherte sich dann Hoffenheim die Dienste des Goalgetters. Vor seinem Debüt in der Bundesliga musste Adamayan aber zunächst noch beim Reserve-Team der TSG ran. Am 31. August lief er gegen den SV Elversberg auf und half der zweiten Mannschaft der Kraichgauer so zu einem 3:1-Erfolg. Im Fußball-Oberhaus durfte Adamyan dann erstmals am 23. September gegen den VfL Wolfsburg ran - aber nur für 20 Minuten. Gegen Gladbach waren es dann bereits 39 Minuten, ehe es im Spiel beim FC Bayern für die Startelf reichte. Besser hätte er diese Chance im erst dritten Bundesliga-Spiel nicht nutzen können.

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