11. Juni 2019 / 19:36 Uhr

Sarina Barth und Victoria Sack sprinten zum Sieg

Sarina Barth und Victoria Sack sprinten zum Sieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während Victoria Sack (links) in Zeven die 400 Meter der Frauen gewann (56,30 sek), siegte Sarina Barth (rechts) über die gleiche Distanz in der U18 in 57,72 Sekunden und setzte sich damit an die Spitze der niedersächsischen Bestenliste.
Während Victoria Sack (links) in Zeven die 400 Meter der Frauen gewann (56,30 sek), siegte Sarina Barth (rechts) über die gleiche Distanz in der U18 in 57,72 Sekunden und setzte sich damit an die Spitze der niedersächsischen Bestenliste. © Knoblauch
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„Wo sind denn die anderen geblieben?“, fragte Sarina Barth (U18) von der LG Peiner Land verwundert, nachdem sie beim 38. Nationalen Pfingstsportfest in Zeven über 400 Meter in nur 57,72 Sekunden als Erste über die Ziellinie gestürmt war. „Hinter dir!“, sagte Vereinskameradin Victoria Sack lachend. Auch sie gewann – aber bei den Frauen.

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Barth wollte in Zeven ihre Form auf dem Weg zur Deutschen Jugendmeisterschaft nach Ulm testen – und daraus wurde eine Demonstration der Stärke, zeigt ihre Formkurve doch eindeutig nach oben. Sie pulverisierte ihre persönliche Bestleistung von den Bezirksmeisterschaften um weit mehr als eine Sekunde und setzte sich damit an die Spitze der niedersächsischen Bestenliste. In Deutschland rangiert Barth mit dieser Zeit aktuell auf Rang elf. „Plötzlich war auf der Gegengerade keine Konkurrentin mehr“, schilderte das Sprinttalent. „Da habe ich etwas an Geschwindigkeit rausgenommen, da ich Angst hatte, zu schnell angegangen zu sein. Das war aber nicht der Fall, so dass ich auf den letzten Metern noch zulegen konnte. Ich denke, dass ich sogar noch schneller laufen kann“, erklärte Sarina Barth.

Ebenfalls Rang eins über 400 Meter sicherte sich ihre Vereins- und Trainingskameradin Victoria Sack in der Frauenklasse. Sie benötigte 56,30 Sekunden und bestätigte damit ihre gute Verfassung. Um jedoch ihren Traum von der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft zu realisieren, muss sie noch eine Schippe drauflegen. „Ich habe alles gegeben. Aber auf den letzten 50 Metern hatte ich Beine wie Blei“, resümierte sie. „Aber bis zu den Landesmeisterschaften in zwei Wochen konzentriere ich mich jetzt noch mal ganz auf den Sport.“

Als dritter LG-Starter ging der 19-jährige Alexander Mulero im Weitsprung-Wettbewerb an den Start. Allerdings fand er in allen sechs Versuchen nicht hundertprozentig in seinen Anlaufrhythmus, so dass der Wettkampf für ihn einen zähen Verlauf nahm. Dennoch kämpfte er bis zum Schluss – mit seinem besten Sprung holte er sich Rang vier (6,12 Meter).

Von Christian Engel

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