20. Mai 2021 / 16:28 Uhr

Nach "Spacko"-Aussage: Keine Sperre gegen 1860-Stürmer Sascha Mölders - DFB verhängt Geldstrafe

Nach "Spacko"-Aussage: Keine Sperre gegen 1860-Stürmer Sascha Mölders - DFB verhängt Geldstrafe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sascha Mölders vom TSV 1860 München ist nach einer Verbal-Attacke gegen einen Gegenspieler nicht gesperrt worden.
Sascha Mölders vom TSV 1860 München ist nach einer Verbal-Attacke gegen einen Gegenspieler nicht gesperrt worden. © IMAGO/MIS
Anzeige

Der DFB hat von einer Sperre gegen Stürmer Sascha Mölders von 1860 München abgesehen. Mölders war am Sonntag verbal ausfällig gegenüber einem Gegenspieler vom FC Bayern München II geworden, bezeichnete diesen als "Spacko". Der DFB verhängte lediglich eine Geldstrafe.

Der TSV 1860 München kann im entscheidenden Spiel um den Aufstieg aus der 3. Liga beim FC Ingolstadt mit Sascha Mölders antreten. Der Kapitän wurde nach einem Vorfall im Derby gegen den FC Bayern II vom Deutschen Fußball-Bund mit einer Geldstrafe von 1500 Euro belegt. Eine Sperre erhielt Mölders, der einen Gegenspieler nach der Partie am Sonntag mit "Spacko" beschimpft hatte, aber nicht.

Anzeige

Die Beschimpfung war kurz vor einem TV-Interview gefallen. Der Verein und der Spieler haben dem Urteil bereits zugestimmt. Wenn die "Löwen" am Samstag (13.30 Uhr, Magentasport) in Ingolstadt gewinnen, sichern sie sich als Tabellendritte den Platz in der Aufstiegs-Relegation.

Dann träfen die Sechziger auf den Tabellen-16. der 2. Liga, aus der sie 2017 abgestiegen waren. In der 2. Liga kommen für die Teilnahme an der Relegation noch der SSV Jahn Regensburg, SV Sandhausen, VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig in Frage. Sicher abgestiegen sind dort bislang lediglich die Würzburger Kickers. Die neun Partien des letzten Zweitliga-Spieltag steigen an diesem Sonntag (15.30 Uhr, Sky)