07. Dezember 2021 / 17:05 Uhr

Wirbel um 1860-Stürmer Sascha Mölders: "Eine Suspendierung stand nie im Raum"

Wirbel um 1860-Stürmer Sascha Mölders: "Eine Suspendierung stand nie im Raum"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Um Angreifer Sascha Mölders gibt es beim TSV 1860 München weiter Wirbel.
Um Angreifer Sascha Mölders gibt es beim TSV 1860 München weiter Wirbel. © IMAGO/Sven Simon
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Nach den vermeintlichen Aus von Stürmer Sascha Mölders beim Drittligisten 1860 München sprach "Löwen"-Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel am Dienstag von einem Missverständnis. Demnach solle Mölders lediglich "in den nächsten zwei Spielen" nicht im Kader stehen.

Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel vom TSV 1860 München hat in der Debatte um Kapitän Sascha Mölders von einem Missverständnis gesprochen. "Es hat nie eine Suspendierung gegeben, und eine Suspendierung stand nie im Raum", sagte Gorenzel am Dienstag in einem auf Youtube veröffentlichten Video des Drittligisten. Trainer Michael Köllner habe Mölders am Montag lediglich mitgeteilt, dass er aufgrund der sportlichen Leistung „in den nächsten zwei Spielen“ nicht mit dem "Löwen“-Angreifer plane. Zudem habe Köllner vorgeschlagen, dass Mölders vorerst individuell trainiere, um sich wieder "in Verfassung zu bringen", berichtete Gorenzel weiter.

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"Sascha hat das dann so aufgefasst, dass der Trainer mittelfristig überhaupt nicht mehr mit ihm plant. Sascha hat das für sich so interpretiert", sagte der Geschäftsführer. Das habe allerdings nie zur Diskussion gestanden. "Und ich bin jetzt dabei, Lösungen zu suchen", erklärte Gorenzel. Er selber habe Mölders nahegelegt, die Tätigkeiten als TV-Experte und Kolumnist "zurückzuschrauben".

Montagabend hatte der Klub mitgeteilt, dass Mölders bis auf Weiteres nicht im Kader der Münchner stehen werde. Der 36 Jahre alte Angreifer reagierte daraufhin überrascht. "Ich bin schockiert", schrieb der 36-Jährige auf seinem Instagram-Account. Er sei auf dem Trainingsgelände gewesen und dort sei ihm mitgeteilt worden, "dass ich nicht mehr zum Training erscheinen soll bzw. individuell trainieren soll, weil der Trainer es so wünscht", so der Stürmer.