13. Mai 2019 / 17:19 Uhr

SC Deckbergen-Schaumburg plant den fünften Streich

SC Deckbergen-Schaumburg plant den fünften Streich

Isabell Remmers
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Julius Stemme (rechts) und der SC Deckbergen-Schaumburg wollen den nächsten Kreisligisten auf dem Weg ins Pokalfinale stoppen. © uk
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Wenn am Dienstagabend die Flutlichter angehen, ist es wieder Zeit für den Fußball-Kreispokal: Die Halbfinalespiele stehen an. Rein gar nichts zu verlieren hat dabei der SC Deckbergen-Schaumburg aus der 2. Kreisklasse. Der TSV Hagenburg will hingegen eine Revanche beim MTV Rehren A/R.

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Die Truppe aus der zweiten Kreisklasse empfängt um 19.30 Uhr den Kreisligisten SV Obernkirchen und plant ihren nächsten Coup.
Das Team von Coach Dirk Bredemeier machte sich in der Vergangenheit bereits als Favoritenschreck einen Namen und setzte sich gegen die höherklassigen Teams ETSV Haste (1. Kreisklasse), TSV Steinbergen und SV Victoria Lauenau (beide Kreisliga) durch. „Das Spiel wird für uns eine ebenso harte Sache, wie die vorherigen Spiele. Aber zu verlieren haben wir nichts“, ist sich Bredemeier sicher.

"Motiviert bis in die Haarspitzen"

Dass Pokalspiele immer eine besondere Atmosphäre mit sich bringen, erst recht unter Flutlicht, ist unabstreitbar. „Das wird ein richtiges Highlight für uns“, weiß auch SC-Spieler Jan Kuhlmann. Für die besonders junge Truppe aus Deckbergen, alleine 15 SC-Kicker sind unter 23 Jahre alt, wäre ein Finaleinzug der wohl größte Erfolg überhaupt. Dass der SC gespickt von vielen jungen Spielern ist, sieht der Routinier sogar als Vorteil: „Die Jungs sind motiviert bis in die Haarspitzen, die werden alles geben.“ Kuhlmann ist sich jedoch auch sicher, dass der SC es nur über Herzblut und Leidenschaft schaffen kann. Das wolle man auch den Zuschauern und Fans beweisen. „Vor heimischer Kulisse und unter Flutlicht ist das, was uns besonders liegt“, weiß der SC-Kicker. Verzichten muss Bredemeier jedoch bei dem Spiel auf Felix Klawitter (krank), Christian Suhr (beruflich verhindert) und Tim Wagner (Urlaub). Was passiert, sollte der Underdog tatsächlich ins Finale einziehen, darüber denkt laut Kuhlmann in Deckbergen noch keiner nach: „Wir wollen einfach ein gutes Spiel abliefern.“

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Jan Kuhlmann gehört schon fast zum alten Eisen beim SC Deckbergen-Schaumburg. © pr
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SVO sieht das Risiko

Das will auch der SV Obernkirchen. Der Kreisligist hat mit dem SC – zumindest auf dem Blatt – das leichteste Los ergattert. Unterschätzen wolle man den Gegner aber auf keinen Fall. „Das ist das Risiko, wir dürfen es nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Ko-Trainer Giuseppe Inserra. Eine besondere Motivation sei auch, dass der SVO mit dem Erreichen des Pokalfinals Trainer Martin Prange ein besonderes Abschlussgeschenk machen könnte. Prange hört nach der Saison auf und übergibt an Inserra. „Das haben wir uns vor der Saison schon als Ziel gesteckt. Aber das geht nur über Deckbergen“, so der Co-Trainer. Mit breitem Kader und voller Konzentration will sich der SVO auf die Reise machen.

Der TSV will Revanche

TSV Hagenburg - MTV Rehren A/R (19.30): Anderthalb Wochen nach dem großen Showdown im Kampf um die Meisterschaft in der Kreisliga kommt es am Dienstag erneut zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenmannschaften. Der TSV will eine Revanche für die 1:2-Niederlage am vorletzten Sonntag. Mit dem Erfolg im Spitzenspiel hat der MTV die Meisterschaft so gut wie in trockene Tücher gebracht. Der TSV peilt daher den anderen Titel auf Kreisebene an. Der Kampf um das Ticket für die „Achumer Wiese“ am Pfingstsamstag (8. Juni) verspricht Spannung pur.

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