30. September 2019 / 18:52 Uhr

SC DHfK gegen Melsungen: Handball-Pokalkrimi am Dienstag in der Arena Leipzig

SC DHfK gegen Melsungen: Handball-Pokalkrimi am Dienstag in der Arena Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Grund zum Feiern in der Arena Leipzig wollen auch die Fans des SC DHfK haben.
Grund zum Feiern in der Arena Leipzig wollen auch die Fans des SC DHfK haben. © Volkmar Heinz
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Grund zum Feiern – vielleicht sogar Ausrasten – wollen die Handballer des SC DHfK Leipzig auch am Dienstag wieder haben.

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Leipzig. Selbst wenn es wieder denkbar knapp werden könnte wie zum Saisonauftakt gegen die Füchse Berlin. Im Achtelfinale des DHB-Pokals treffen die Leipziger des SC DHfK um 19 Uhr vor heimischer Kulisse auf die Melsunger Turngemeinde.

„Individuelle Qualität“

Lautstarke Unterstützung können die Sachsen auf jeden Fall gebrauchen. Denn für Cheftrainer André Haber zählt der heutige Gegner zu einem der besten fünf Teams der Liga. Nach einem 31:26-Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen haben die Hessen ihren Topstatus zuletzt unterstrichen. „Wir haben am Donnerstag gesehen, wozu unsere Mannschaft in der Lage ist“, sagt Melsungens Trainer Heiko Grimm über die Leistung seiner Sieben gegen den Ex-Meister. Diesem starken Gegner will Leipzigs Cheftrainer Haber dieselbe Truppe entgegensetzen wie schon beim siegreichen Ligaspiel gegen den Bergischen HC (35:32). Kreisläufer Alen Miloševic fällt weiterhin verletzt aus und wird frühestens am Sonnabend in Nordhorn wieder fit sein. Fraglich war gestern der Einsatz von Rückraumspieler Philipp Weber. Er verletzte sich vergangenen Donnerstag gegen den BHC an der Ferse.

„Melsungen lebt von seiner individuellen Qualität“, schätzt Haber seine Kontrahenten weiter ein. Der Schlüssel zum Sieg liegt dabei für Haber im Tempospiel. Ebenso wichtig ist auch, dass die Defensive endlich wieder kompakt steht. Hier zeigten die Leipziger zuletzt einige Schwächen. Von systematischen Problemen wollte der Trainer jedoch nicht sprechen. Für so eine Prognose sei es laut Haber in dieser noch jungen Saison ohnehin zu früh.

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Austausch per SMS

Damit es in der Abwehr bald weniger ruckelt, haben die Leipziger zu Beginn der Saison Philipp Müller verpflichtet. Der 35-Jährige soll den jüngeren Mannschaftskameraden in der Defensive unter die Arme greifen – ob auf oder neben dem Platz. „Ich will die Mannschaft nach vorne bringen. Auch wenn das heißt, dass ich mal auf etwas Spielzeit verzichten muss“, gibt sich Müller mannschaftsdienlich. Für jüngere Mitspieler hat der Routinier immer ein offenes Ohr, zum Beispiel, wenn nach einer Trainingseinheit noch weitere Details zu besprechen sind. Müllers langjährige Erfahrung könnte daher ein weiterer wichtiger Faktor zum Erfolg sein.

Für den Familienvater wird das Match ohnehin ein ganz besonderes. Schließlich spielte der Abwehrspezialist in der vergangenen Saison noch für den Gegner. Nachdem sein Ex-Verein einige Neuzugänge im Rückraum vermeldete, war für Müller kein Platz mehr im Kader. Er verließ die MT Melsungen schließlich nach einigem „drunter und drüber", wie er es selbst sagt. Ob es deshalb heute ruppiger auf der Platte zugeht, glaubt Müller indes nicht. „Ich kenne die Charaktere in Melsungen und denke nicht, dass dort härter als sonst gespielt wird.“ Zu vielen ehemaligen Mitspielern sei das Verhältnis noch immer ein freundschaftliches. „Wir tauschen uns noch regelmäßig per SMS aus.“ Maximilian Hempel

Für alle Daheimgebliebenen gibt es eine Liveübertragung zum Spiel unter www.scdhfk-handball.de/livestream

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