11. August 2021 / 20:54 Uhr

SC DHfK gewinnt souverän gegen ThSV Eisenach: Trainer Haber mit Offensivleistung zufrieden

SC DHfK gewinnt souverän gegen ThSV Eisenach: Trainer Haber mit Offensivleistung zufrieden

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
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Lucas Krzikalla erzielte mit zwölf Treffern die meisten im Spiel. © Sportfotoseisenach
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Die Handballer vom SC DHfK sorgten mit hohem Tempo für ein torreiches Spiel. Ganze 34 Mal netzten die Leipziger gegen Eisenach ein. Durch sich häufende Fehler am Ende der Partie siegte der DHfK mit 34:30.

Leipzig. Das 34:30 (17:13)-Ergebnis im Testspiels zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem ThSV Eisenach war - wenn überhaupt - zweitrangig. Die Favoritenrolle am Mittwochabend in der Trainingshalle der Arena Leipzig war schon lange vor dem Anpfiff abgesteckt. Das war auch den rund 100 Fans bewusst, die ihr Team unterstützten und jeden Treffer der Grün-Weißen feierten. 34 Mal schenkte die Truppe von Cheftrainer André Haber ihren Gästen ein, überrumpelte mit Finesse und viel Tempo statt Körperlichkeit und präsentierte sich (erwartungsgemäß) als durchweg bessere Mannschaft.

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Krallen zeigte vor allem die Thüringer Sieben, die im Spiel gegen die Hausherren schon früh einige Zeitstrafen sammelte. Nach zwischenzeitlich doppelter Unterzahl, für die das Team von Markus Krauthoff-Murfuni sich auch bei der klaren Linie des Schiedsrichterinnen-Duo bedanken durfte, wurden die Gäste sanfter und versuchten mehr über ihr Tempospiel zu punkten.

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Die Handballer vom SC DHfK sorgten mit hohem Tempo für ein torreiches Spiel. Am Ende gewannen die Leipziger die Testpartie gegen den ThSV Eisenach mit 34:30. Zur Galerie
Die Handballer vom SC DHfK sorgten mit hohem Tempo für ein torreiches Spiel. Am Ende gewannen die Leipziger die Testpartie gegen den ThSV Eisenach mit 34:30. ©

Im Aufgebot der Sachsen fehlte weiterhin Marko Mamic, für den U23-Talent Hendrik Hanemann in den Kader rückte. Und auch ein weiterer Nachwuchsspieler aus der grün-weißen Talentschmiede durfte sich am Mittwochabend gegen den Zweitligisten ausprobieren. Keeper Philipp Seidelmann rückte für den Olympioniken Kristian Saeveras - der bis zum Trainingslager in der kommenden Woche noch seinen verdienten Urlaub genießen darf – in den Kader.

Während Mamic die Partie noch auf der Bank verbrachte, zeigten seine kroatischen Landsmänner Sime Ivic und Lovro Jotic ein gutes Teamwork und wirkten auf der Platte bereits wie ein eingespieltes Duo. Einen etwas unglücklichen Eindruck hinterließ hingegen Linksaußen Marc Esche, der zu Beginn der Partie vier freie Würfe in Folge vergab.

60 Minuten auf der Platte

Das hohe Tempo der Partie sorgte für eine torreiche und unterhaltsame Partie, die nach rund 50 Minuten an Tempo abnahm und sichtlich erschöpfte Spieler zurückließ. „Wir haben insgesamt 34 Tore geworfen. Damit bin ich sehr zufrieden und man erkennt unseren Schwerpunkt auf dem Angriff gut. Aber wir haben Eisenach mit vielen Fehlern am Ende eingeladen“, so Coach Haber, der mit der ersten Halbzeit deutlich zufriedener war.

Besonders viele Tore trug Rechtsaußen Lucas Krzikalla mit 12 Treffern (davon 4/4 Siebenmeter) bei – er war allerdings auch der einzige Spieler, der fast die vollen 60 Minuten auf der Platte stand. „Morgen wird dafür Patrick Wiesmach die volle Zeit spielen“, verspricht Haber.


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Die Ticketeinnahmen des Spiels gingen im Rahmen der Initiative #handballerhelfen erneut an die Opfer der schweren Überflutungen in den vergangenen Wochen. Das soll auch beim Testspiel am Donnerstagabend (18.30 Uhr) gegen den EHV Aue wieder der Fall sein.