08. November 2019 / 07:58 Uhr

SC DHfK-Keeper Birlehm: „Ich kann hier unfassbar viel lernen“

SC DHfK-Keeper Birlehm: „Ich kann hier unfassbar viel lernen“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leipzig, 03.09.2019, Arena Leipzig, Handball, 1.Bundesliga, DHfK Leipzig vs. TVB Stuttgart , 
Im Bild;  TorhŸter Joel Birlehm (35, Leipzig). , 
Foto: PICTURE POINT / S. Sonntag , 
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Der SC DHfK Torhüter Joel Birlehm kann in Leipzig viel für seine sportliche Entwicklung tun. © Picture Point
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Der SC DHfK-TorhüterJoel Birlehm blickt auf das Ost-Derby gegen den SC Magdeburg zurück, auf das anstehende Match in Melsungen und berichtet über seine ersten Monate in Leipzig.

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Leipzig. Er bestritt am vergangenen Sonntag gegen Magdeburg sein erstes Ost-Derby und ist am Sonnabend beim MT Melsungen gefordert: Im Interview spricht Joel Birlehm, Torhüter der Bundesliga-Handballer des SC DHfK, über das Derby, das anstehende Match und sein Fazit nach einem Drittel der Saison.

Beschäftigt Sie das Spiel gegen Magdeburg noch oder geht der Blick nur nach vorn?

Sonntag nach dem Spiel und am Montagmorgen war es schon hart und noch sehr präsent. Ich habe auch viele Mitteilungen von Freunden bekommen. Da musste man das Spiel natürlich noch thematisieren und hatte es dadurch noch eine Weile im Kopf. Aber mit unserer Analyse am Dienstag mit dem Team und dem Trainer haben wir jetzt mit dem Derby abgeschlossen und schauen nur noch auf das Spiel in Melsungen.

Magdeburgs Geschäftsführer verglich das Ost-Derby mit dem Revierderby im Fußball zwischen Dortmund und Schalke. Sehen Sie das ähnlich?

Ich bin selbst Schalke-Fan und habe das Revierderby schon ein, zwei Mal im Stadion erlebt. Ich glaube, wenn man in Dortmund oder Gelsenkirchen wohnt, ist das alles nochmal eine Stufe heftiger. Aber die Atmosphäre in Leipzig war natürlich auch Wahnsinn.

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Sie haben ja auch schon das „berüchtigte“ Handball-Derby Lübbecke gegen Minden erlebt ...

Stimmt, ich durfte das Derby schon zweimal spielen. Dort ist es noch ein bisschen intimer, da Lübbecke eine sehr kleine Stadt ist. Da kriegt man die Rivalität noch mehr mit, wird beim Bäcker auf das Spiel angesprochen und die örtlichen Polizisten sind vor dem Spiel nervös.

Eine Niederlage wie gegen den SCM kann für einen Knacks im Team sorgen. Aber es kann auch dazu führen, dass man mit dem Messer zwischen den Zähnen zum nächsten Spiel fährt. Was trifft auf das Spiel in Melsungen zu?

Von Knacks kann man absolut nicht reden. Natürlich war es direkt nach dem Spiel emotional hart. Aber für das Spiel in Melsungen spielt der Ausgang gegen Magdeburg keine Rolle, denn es geht jetzt einfach darum, wieder seine Hausaufgaben zu machen.

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Der SC DHfK Leipzig verliert das DHB-Pokal-Achtelfinalspiel gegen die MT Melsungen mit 27:30. Zur Galerie
Der SC DHfK Leipzig verliert das DHB-Pokal-Achtelfinalspiel gegen die MT Melsungen mit 27:30. ©
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Sie sind erst vor einem Monat im Pokal gegen Melsungen zu Hause ausgeschieden. Spielte das in der Vorbereitung eine Rolle?

Wir bereiten uns auf dieses Spiel vor wie auf jedes andere Spiel. Wir kennen die Qualitäten Melsungens und wollen uns natürlich für das Pokalspiel revanchieren.

Ein Drittel der Saison ist gespielt. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?

Ich glaube, wir sind auf einem sehr guten Weg. Besonders daheim haben wir gute Ergebnisse erzielt, sechs von sieben Spielen gewonnen. Wir haben vier Aufholjagden hingelegt, wo wir teilweise schon tot waren. Das zeigt den Charakter in der Mannschaft. Persönlich habe ich ein bisschen Zeit gebraucht, um mich an das gesamte neue Umfeld und die Abläufe zu gewöhnen. Ich kann hier beim SC DHfK unfassbar viel lernen und unheimlich viel für meine Entwicklung tun.

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