01. Mai 2019 / 19:30 Uhr

SC DHfK Leipzig bringt den Meister kurz zum Wackeln

SC DHfK Leipzig bringt den Meister kurz zum Wackeln

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
©Rainer Justen_Flensburg-DHfK_0161
In Flensburg müssen sich die Handballer des SC DHfK Leipzig mit einem 21:27 geschlagen geben. © Rainer Justen
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Leipziger Handballer vom SC DHfK schlagen sich beim 21:27 (10:16) in Flensburg achtbar. Obwohl die DHfK-Handballer kurzzeitig an einer Überraschung nah dran sind, gelingt diese letztlich gegen den amtierenden Meister nicht.

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Flensburg. Nach drei Siegen in Serie hat der SC DHfK wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Die fiel mit dem 21:27 (10:16) bei der SG Flensburg-Handewitt zwar wie erwartet aus – doch zwischendurch waren die Leipziger beim Zwei-Tore-Rückstand nah dran an einer Überraschung. „Das war keine Überheblichkeit von uns, dass “, sagte Flensburgs Trainer Maik Machulla am Sky-Mikrofon. Der mit sieben Toren beste DHfK-Werfer Patrick Wiesmach meinte: „Wir nehmen viele positive Dinge mit.“

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©Rainer Justen_Flensburg-DHfK_0483 Zur Galerie
©Rainer Justen_Flensburg-DHfK_0483 © Rainer Justen
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Die Messestädter kamen gut in die Partie, der erste Treffer gelang dem Bald-Flensburger Franz Semper (wechselt 2020 zur SG). Nach Maximilian Jankes Tor stand es nach vier Minuten sogar 2:0 für die Gäste. Es sollte aber die einzige Führung bleiben.

Gegen die Abwehr des Meisters, der in dieser Saison schon wieder einsam seine Kreise an der Spitze zieht, fanden die Mannen von André Haber nun einfach keine Lösungen mehr. Einzig Wiesmach kam über Rechtsaußen ein paar Mal durch. Jeden dritten Wurf parierte der bosnische Schlussmann Benjamin Buric im ersten Durchgang. Ganz im Gegenteil dazu das Leipziger Torhüterduo Villadsen/Putera, das zunächst auf eine kümmerliche Parade kam.

Die letzten Spiele des SC DHfK Leipzig

Villadsen hält zwei wichtige Siebenmeter

So konnte der SC DHfK bei den in dieser Spielzeit zu Hause noch verlustpunktfreien Nordlichtern natürlich nicht bestehen. Eine Auszeit, die Haber früh im zweiten Durchgang zog (35.), brachte dann eine Wende. „Männer, spielt das sauberer“, schärfte der Coach seinen Spielern ein und die taten, wie ihnen geheißen. Nach Wiesmachs erfolgreichem Tempogegenstoß hieß es plötzlich nur noch: minus drei (15:18). Vor allem Villadsen steigerte sich nun und hielt beim Stand von 16:20 bzw. 18:21 zwei wichtige Siebenmeter.

Auch eine umstrittene Zweiminuten-Strafe gegen Janke (47.) überstanden die Grün-Weißen einigermaßen glimpflich, sodass sie bis in die Schlussphase am Favoriten dran blieben. Nach 51 Minuten waren es beim 19:21 sogar nur noch zwei Tore Rückstand. „Wir spielen eine geile zweite Halbzeit“, meinte Haber in der Auszeit. Nun forderte er maximales Tempo und Risiko.

Der SC DHfK Leipzig konnte heute keine zusätzliche Spannung in den Meisterschaftskampf bringen. Nach einem 16:10 zur...

Gepostet von SC DHfK Handball am Mittwoch, 1. Mai 2019

Flensburg wackelte, aber es fiel nicht. Rückraum-Ass Rasmus Lauge knipste zweimal in Weltklassemanier und damit die kurzzeitigen Leipziger Hoffnungen auf eine Sensation aus. Nach Magnus Jöndals Treffer zum 25:19 (56.) war die Sache entschieden.

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