14. Februar 2019 / 20:51 Uhr

SC DHfK Leipzig kassiert derbe Niederlage in Göppingen

SC DHfK Leipzig kassiert derbe Niederlage in Göppingen

Jan Jüttner
Donnerstag, 14.02.2019; FA Goeppingen - SC DHfK Leipzig.
Betretene Gesichter nach der Schlusssirene: Diesen Auftritt hatten sich die DHfK-Handballer anders vorgestellt. © Rainer Justen
Anzeige

Nach dem vermeintlichen Höhenflug ist der SC DHfK Leipzig krachend auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Vier Tage nach dem deutlichen Auswärtserfolg in Bietigheim setzte es bei Frisch Auf Göppingen am Donnerstag eine derbe 27:34-Pleite.

Anzeige
Anzeige

Die Partie verloren die Männer von Trainer André Haber in den ersten 30 Minuten. Der Coach meinte: "Ich habe keine Erklärung. Wir haben ab Mitte der ersten Hälfte nicht mehr verteidigt und keinen Zweikampf mehr gewonnen." Dabei legte Leipzig gut los, beide Teams schenkten sich nichts. Nach acht Minuten waren schon zwölf Tore (6:6) gefallen. Die Abwehrreihen bekamen die Offensivspieler nicht zu packen. Vor allem Göppingens Rückraumspieler Jens Schöngarth drückte dem Match seinen Stempel auf. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich der Gastgeber leicht ab (10:7), da die DHfK-Offensive nicht mehr durch die Deckung der Hausherren kam. Zudem stimmte die Zweikampfführung der Messestädter nicht. André Haber machte seinen Spielern in der Auszeit Dampf: „Macht doch mal einen richtigen Zweikampf.“

DURCHKLICKEN: Bilder der Niederlage in Göppingen

Nichts zu holen gab es für den SC DHfK Leipzig bei Frisch Auf Göppingen. Nach indiskutabler Abwehrleistung kassierten die Messestädter eine 27:34-Niederlage. Zur Galerie
Nichts zu holen gab es für den SC DHfK Leipzig bei Frisch Auf Göppingen. Nach indiskutabler Abwehrleistung kassierten die Messestädter eine 27:34-Niederlage. © Rainer Justen
Anzeige

Doch es half nichts, die Offensive fiel mehr durch Fehlpässe als erfolgreiche Angriffe auf. Derweil spielte sich Göppingen in einen Rausch. Zur Pause leuchtete ein ernüchterndes 13:21 aus Leipziger Sicht auf der Anzeigetafel auf. Zum Vergleich: Im letzten Spiel gegen Bietigheim kassierten die Messestädter in der gesamten Partie gerade einmal 15 Gegentreffer. Nach 24 Minuten erzielten die Gegner sogar einen Kempa-Treffer. Demütigend für die Leipziger. In der gesamten ersten Halbzeit konnten die beiden DHfK-Torhüter Miloš Putera und René Villadsen keinen einzigen (!) Ball halten. Einmal mehr machte sich der Ausfall von Stammtorwart Jens Vortmann bemerkbar. Der DHfK präsentierte sich in der Offensive harmlos und in der Defensive ohne Härte – wie ein Absteiger.

Mehr zum SC DHfK Leipzig

In Halbzeit zwei das gleiche Bild. Die Leipziger liefen verunsichert über das Parkett (24:14 nach 37.). Sinnbildlich: Patrick Wiesmach feuerte einen Siebenmeter eineinhalb Meter über den Querbalken. Die Göppinger nahmen den Fuß vom Gas. Der DHfK konnte die Partie nun etwas ausgeglichener gestalten. Nach 50 Minuten konnten die Zuschauer die erste (!) Torhüterparade der Leipziger in Person von Putera bewundern. Für Haber sei dies aber kein Ansatz - die Abwehr habe die Keeper im Stich gelassen.

Göppingen-Trainer Hartmut Mayerhoffer: „Wir haben es heute sehr stark in der Abwehr gemacht. Für uns war es wichtig nach dem schwachen Spiel gegen Kiel hier mit Stärke wieder zu kommen. Das ist uns gegen Leipzig eindrucksvoll gelungen.“

Hilf uns, dem Amateurfußball zu helfen. Trage Dich auf gabfaf.de/supporter kostenlos als Supporter ein.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt