29. Oktober 2019 / 18:15 Uhr

SC DHfK Leipzig: Das Ziel heißt Europa

SC DHfK Leipzig: Das Ziel heißt Europa

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
a_CH1_9408
André Haber und sein Team sind heiß auf das Ost-Derby. © Christian Modla
Anzeige

Am Sonntag wartet jedoch erst einmal Magdeburg. Der Weg nach Europa ist steinig.

Anzeige
Anzeige

Leipzig. „Bei so einer Begegnung hätte ich natürlich auch mal gerne mitgespielt. Gereicht hat es leider nur für die Niederungen des sächsischen Handballs“, witzelt André Haber vor der Partie gegen den Magdeburger SC am Sonntag. Motivieren braucht Haber seine Mannschaft nicht mehr. Im Ost-Derby wollen die Leipziger ihre weiße Weste zu Hause (15 Uhr, Sky/MDR) weiter bewahren. Über 6000 Zuschauer werden die seit Wochen ausverkaufte Arena zum Kochen bringen.

Aktuell stehen die Leipziger sogar einen Platz vor Magdeburg in der Tabelle und sind somit direkter Konkurrent. Doch von dieser Ausgangslage will sich der Cheftrainer nicht täuschen lassen. „Magdeburg ist ein absolutes Spitzen-Team, auch wenn manche Ergebnisse bisher noch nicht gestimmt haben“, sagt Haber, der den Magdeburgern immer noch eine Top-4-Platzierung zum Ende der Saison zutraut.

„Man kann den Füchsen nur gratulieren“

In die Vorbereitung auf den Gegner aus Sachsen-Anhalt kann Haber nun voll einsteigen. Seit Dienstag sind auch die Nationalspieler mit im Training. Mit Ausnahme von Luca Witzke sind auch alle gesund zurückgekommen. Witzke, dessen Debüt gegen Kroatien im Nationaldress eigentlich anstand, wird auch beim Ost-Derby gegen Magdeburg weiterhin fehlen. „Die Nase hält noch nicht“, so Haber.

Für den Rest des Teams gab es von Haber während der Länderspielpause ein paar Tage frei. „Das haben die Jungs auch einmal gebraucht. Danach wurde intensiv und gut trainiert.“ Apropos trainiert: Die Nachricht, dass mit Jaron Siewert ein 26-Jähriger ab kommende Saison Trainer der Füchse Berlin sein wird, hat André Haber natürlich aufmerksam zur Kenntnis genommen. Er hat seinem neuen Kollegen gratuliert. „Ich habe mit ihm zusammen die A-Lizenz gemacht und freue mich sehr für ihn. So jung in diesen Job zu kommen, ist eine große Aufgabe“, sagte Haber.

Er selbst kennt dieses Gefühl. Der 33-Jährige war beim SC DHfK im Alter von 26 Jahren in der 2. Liga Interimstrainer. Siewert ist derzeit ebenfalls im Unterhaus, trainiert dort Spitzenreiter Tusem Essen. „Jaron liefert dort seit zweieinhalb Jahren richtig gute Arbeit ab. Man kann den Füchsen nur gratulieren“, sagte Haber.

Mehr zum SC DHfK

Noch viel zu tun

Und da waren ja noch zwei weitere Meldungen in der vergangenen Woche: Mit Rückraumspieler Martin Larsen und Torwart-Talent Kristian Saeveraas holt der SC DHfK zwei weitere Nationalspieler in seinen Kader. Der Däne Larsen ließ dabei schon durchblicken, wohin die Reise irgendwann einmal hingehen soll. „Die Ambitionen des Vereins stimmen mit meinen eigenen Zielen überein.“ Gemeinsam mit dem DHfK wolle er Großes erreichen.

Eine Angriffserklärung auf die Europapokal-Plätze? „Ja, aber bestimmt nicht bereits in der nächsten Saison“, erklärt DHfK-Manager Christian Günther. Die Verpflichtungen seien natürlich ein Schritt in diese Richtung. Generell sei noch viel zu tun in Leipzig, damit der Verein bereit ist für die europäische Bühne.

Ein Bereich sei zum Beispiel das Ticketing, so Günther weiter. Aktuell besuchen im Durchschnitt 3500 Fans Spiele des DHfK. In Zukunft sollen es deutlich mehr werden – Zuschauerzahlen um die 6000 sollen Normalität sein. Bis es so weit ist, gibt sich der Verein jedoch Zeit, das betont Günther. Es gebe keinen Jahresplan, wann diese Ziele abgehakt werden können. Max Hempel

Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN