23. August 2019 / 18:58 Uhr

SC DHfK Leipzig erwartet über 4000 Zuschauer gegen die Füchse Berlin

SC DHfK Leipzig erwartet über 4000 Zuschauer gegen die Füchse Berlin

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
Der S
Der SC DHfK Leipzig konnte das letzte Duell gegen die Füchse Berlin in der Arena Leipzig mit 32:27 für sich entscheiden. © Alexander Prautzsch
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Das Team von Trainer André Haber startet am Sonntag gegen ersatzgeschwächte Hauptstädter in die neue Bundesliga-Saison. 

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Leipzig. Für den SC DHfK Leipzig könnten die Bedingungen vor dem Start der neuen Saison nicht besser sein: Heimspiel, Ostderby am Sonntag (13.30 Uhr) gegen die Füchse Berlin – und schon 4000 verkaufte Tickets. Schon jetzt steht fest, dass die bisherige Bestmarke zum Start 2015 übertroffen wird – zum allerersten Handball-Bundesligaspiel der Grün-Weißen kamen damals 4016 Zuschauer. Glaubt man DHfK-Trainer André Haber, können sich die Fans auf einen kampflustigen Gastgeber freuen. „Eines ist ganz klar“, sagte er mit Nachdruck und pochte mit dem Zeigefinger auf den Tisch. „Über die emotionale Schiene wird uns Berlin nicht schlagen.“

DURCHKLICKEN: SC DHfK vs. Füchse in der Saison 2018/19

SC DHfK Leipzig - Füchse Berlin (32:27) Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - Füchse Berlin (32:27) ©
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Ob es auf dem sportlichen Weg für seine Mannschaft reichen wird, ließ der 33-Jährige bewusst offen. Die Füchse sind attraktiver Auftaktgegner und schwerer Brocken zugleich. EHF- und DHB-Pokal-Finalist lauten ihre Erfolge aus der letzten Spielzeit. In der Tabelle landeten die Hauptstädter fünf Plätze vor den Leipzigern auf Platz sechs, spielen somit wieder im EC.

Auch die Leipziger wollen mittelfristig ins internationale Geschäft. Bei optimalem Saisonverlauf könnte es schon in dieser Saison soweit sein. Bis auf Niclas Pieczkowski sind die wesentlichen Stützen des Teams fit, der Konkurrenzkampf ist entsprechend hoch: „Bei uns will jeder auf die Platte“, verdeutlicht Haber.

Ganz anders sieht es bei den Berlinern aus: In der vergangenen Serie ähnlich böse heimgesucht von Verletzungen wie DHfK, hat sich die Lage vor dem Saisonstart kaum gebessert. Etliche Leistungsträger fallen aus oder sind angeschlagen. Mit Neuzugang Dejan Milosavljev (RK Vardar Skopje) kann Trainer-Routinier Velimir Petkovic immerhin einen frisch gebackenen Champions-League-Sieger ins Tor stellen.

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Anhand der Vorbereitung ist das Leistungspotenzial der beiden Vereine schwer einzuschätzen. Beide hatten bereits ihren „Lübbecke-Moment“: Die Leipziger verloren vor knapp zwei Wochen einen Test gegen den Zweitligisten, Berlin setzte sich gegen die TuS im DHB-Pokal am Sonntag nur mit viel Mühe durch.

Wie auch immer das Spiel ausgeht – die beiden Trainer werden nach der Partie ausreichend Zahlen analysieren können. Handbälle und Spieler werden in dieser Saison erstmals mit Chips ausgestattet, die Daten in Echtzeit liefern. Der Sportwissenschaftler André Haber zeigte sich von den neuen Analyse-Möglichkeiten angefixt: „Wie viele Meter wurden gelaufen, wie oft von rechts nach links gewechselt, wie oft gesprungen. Um das Training zu verbessern, muss ich wissen, was im Wettkampf passiert.“ Für den Einbau der dazu notwendigen Infrastruktur in der Arena habe die Stadt zügig gesorgt, lobte Manager Karsten Günther. Für die Technik kommt der Verein mit einer fünfstelligen Summe auf.

In Zukunft werden die Stärken und Schwächen der Handballer also deutlich sichtbar. Das macht nicht jedem Vorfreude. „Von mir aus hätten sie noch zwei Jahre mit der Technologie warten können“, ging Routinier Philipp Müller mit einem Augenzwinkern auf das Konzept des gläsernen Spielers ein.

Maximilian König

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