23. Dezember 2018 / 18:05 Uhr

SC DHfK Leipzig geht wieder leer aus

SC DHfK Leipzig geht wieder leer aus

LVZ
Twitter-Profil
Der SC DHfK verliert das Spiel gegen Wetzlar knapp mit 22:23.
Der SC DHfK verliert das Spiel gegen Wetzlar knapp mit 22:23. © Rainer Justen
Anzeige

Die HSG Wetzlar gewinnt das Spiel gegen den SC DHfK mit 23:22.

Anzeige

Wetzlar. Es bleibt dabei: Der SC DHfK Leipzig hält in dieser Saison in der Handball-Bundesliga auch auswärts bis zum Schluss mit, kann aber keine Punkte einfahren. Auch im letzten Auswärtsspiel des Jahres blieben die Männer von Trainer André Haber ohne Happy End: Letztlich gewinnt die HSG Wetzlar 23:22 (12:10). Haber: „Wir haben uns viele Bälle erarbeitet und gute Torhüter gehabt. Aber ich bin sauer, dass wir im Angriff nicht auf allen Positionen die nötige Wurfquote hatten.“ Nun kommt am 27. Dezember (19 Uhr) der SC Magdeburg zum Ostderby in die Arena Leipzig.

Jetzt DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel

HSG Wetzlar - SC DHfK Leipzig 23:22 Zur Galerie
HSG Wetzlar - SC DHfK Leipzig 23:22 © Rainer Justen
Anzeige

Von Beginn an kämpfen zwei hochmotivierte Mannschaften. Die Sachsen machen einen guten Eindruck, Franz Semper wirft schon in den ersten sieben Minuten zwei Tore, da steht es 3:2 für die DHfK-Männer. Den leichten Vorteil behalten die Gäste bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Immer wieder vergibt das Team von André Haber jedoch auch große Chancen. Das liegt nicht zuletzt an der starken Abwehr der Hessen. Spätestens ab der 22. Minute machen die Gastgeber ernst, erhöhen den Druck und gehen mit einer 12:10-Führung in die Kabine.

Die zweite Halbzeit beginnt schlecht für die Sachsen. Wetzlar baut die Führung sofort aus und dann geht in der 34. Minuten auch noch Torwart Milos Putera nach einem parierten Strafwurf zu Boden. Für den Wetzlaer Maximilian Holst, der bis dahin alle Siebenmeter verwandelt hatte, gibt es trotz aller Proteste wegen unsportlichen Verhaltens die Rote Karte: Er hatte den DHfK-Keeper im Gesicht getroffen.

Schiedsrichter haben das Spiel nicht mehr im Griff

Das können die Gäste nur punktuell nutzen. Es hagelt immer wieder Wetzlarer Tore. Mehrfach muss die Mannschaft von André Haber einem Vier-Tore-Rückstand hinterherlaufen. „Männer, jetzt müssen wir unser eigenes Tempo gehen“, ruft der DHfK-Chefcoach seiner Mannschaft in der Auszeit zu. Patrick Wiesmach bleibt vor der Siebenmeter-Linie cool, verkürzt auf 18:20. Vier Minuten vor dem Ende ist der SC DHfK sogar auf einen Treffer ran. Doch in einer hektischen Schlussphase haben die Schiedsrichter das Spiel nicht mehr im Griff, vor allem die Leipziger verstehen nach vielen unglücklichen Entscheidungen die Welt nicht mehr. Der letztmalige Anschluss zum 22:23 kommt zu spät. „Zu den Schiedsrichtern sage ich nichts - wenn dann direkt unter sechs Augen“, so Haber.

Leipzig muss konstatieren: Dem gesamten Rückraum fehlt diesmal die Durchschlagskraft – auch dem WM-Spieler, Franz Semper der in der 48. Minute böse auf dem Rücken landete, sich zum Glück nicht verletzte. „Wir haben einfach keinen kühlen Kopf bewahrt im Angriff und wieder die 25-Tore-Marke nicht geknackt. Das hatten wir uns vorgenommen, damit können wir auswärts punkten. Ich ärgere mich auch selbst über mein Spiel, das heute nicht gut war.“

DHfK: Putera, Viladsen; Binder 3, Weber 2/1, Pieczkowski, Semper 2, Wiesmach 5/2, Milosevic 3, Roscheck, Janke 2, Remke 1, Jurdzs 3, Krzikalla 1, Santos, Gebala.

Zuschauer: 4421.

Siebenmeter: 6/4:4/2.

Strafen: 6:8 Minuten. Rote Karte: Holst (Wetzlar/34.)

Von Frank Schober und Pia Siemer

ANZEIGE: #GABFAF-Hoodie für 20 Euro! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt