25. April 2019 / 20:43 Uhr

SC DHfK Leipzig gewinnt spannendes Duell gegen Schlusslicht Ludwigshafen

SC DHfK Leipzig gewinnt spannendes Duell gegen Schlusslicht Ludwigshafen

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Jubel bei den Handballern des SC DHfK Leipzig nach dem Heimsieg gegen die Eulen Ludwigshafen.
Jubel bei den Handballern des SC DHfK Leipzig nach dem Heimsieg gegen die Eulen Ludwigshafen. © Christian Modla
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Nach den überraschenden Erfolgen gegen die Füchse und in Stuttgart macht es der SC DHfK gegen Schlusslicht Ludwigshafen unerwartet spannend, gewinnt die Partie aber dennoch deutlich mit 28:22.

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Leipzig. Es ist geschafft! Nach einer wahren Achterbahn-Saison hat der SC DHfK Leipzig durch das 28:22 (11:14) gegen die Eulen Ludwigshafen am Donnerstagabend den Klassenerhalt quasi in der Tasche. Zeitgleich spielte nämlich Bietigheim gegen Wetzlar nur Unentschieden, sodass die Messestädter sechs Spieltage vor Schluss elf Punkte Vorsprung vor den Schwaben auf Rang 17 haben - bei einem um 150 Treffer besseren Torverhältnis. Aber was war das für ein hartes Stück Arbeit gegen das auswärts noch sieglose Schlusslicht vom Rhein?

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SC DHfK Leipzig - Eulen Ludwigshafen 28:22 Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - Eulen Ludwigshafen 28:22 © Christian Modla
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Denn es lief nicht viel zusammen bei den Grün-Weißen in der ersten Hälfte: Alen Milosevic war praktisch komplett zugedeckt und wurde nach 25 Minuten für Maciej Gebala ausgetauscht, die Flügelzange Wiesmach/Esche blieb ziemlich stumpf, den einzigen Siebenmeter verwarf Philipp Weber kläglich und hinten bekam Milos Putera kaum einen Ball in die Finger.

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Nach dem 0:1 durch Ludwigshafens Kai Dippe in der ersten Minute konnten die Hausherren vorerst noch mithalten - bis zu Franz Sempers 3:2 (6.). Eine Überzahl brachte dann aber einen Bruch und die Eulen zogen bis auf 7:4 weg (16.). Auch die erste Auszeit von DHfK-Coach André Haber brachte nicht die erhoffte Wirkung, Dippe erhöhte mit dem nächsten erfolgreichen Siebenmeter sogar auf 9:5 (22.). Zwei Einzelleistungen von Maximilian Janke brachten den SC DHfk vor der Pause noch einmal etwas näher ran, doch die Eulen konnten ihren Drei-Tore-Vorsprung bis dahin behaupten.

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Alen Milosevic: Ludwigshafen war gut vorbereitet, hat es uns am Anfang schwer gemacht. Wir haben es in der Halbzeit analysiert und wussten, dass das Spiel 60 Minuten geht. Es hieß dann: Jetzt volle Kanne. Wir wussten, dass wir hinten raus mehr Power haben. 
Drei Spiele, drei Siege - das gibt Selbstbewusstsein, aber jetzt kommt ein richtiger Brocken.  Zur Galerie
Alen Milosevic: Ludwigshafen war gut vorbereitet, hat es uns am Anfang schwer gemacht. Wir haben es in der Halbzeit analysiert und wussten, dass das Spiel 60 Minuten geht. Es hieß dann: Jetzt volle Kanne. Wir wussten, dass wir hinten raus mehr Power haben. Drei Spiele, drei Siege - das gibt Selbstbewusstsein, aber jetzt kommt ein richtiger Brocken.  © Christian Modla

SC DHfK in zweiter Halbzeit wie ausgewechselt

Aus der Halbzeit kam dann ein ganz anderer SC DHfK. Plötzlich trafen auch Patrick Wiesmach und Niclas Pieczkowski, dazu gingen bei den Gästen nun auch nicht mehr alle Bälle rein. Der Lohn: das 15:15 durch Semper in der 36. Minute.

Unsere Jungs drehen einen 11:14-Halbzeitrückstand und gewinnen gegen Die Eulen Ludwigshafen mit 28:22!!! ✊ 4337 Fans in der ARENA LEIPZIG tragen uns zum DRITTEN SIEG IN FOLGE! 💪💚💪

Gepostet von SC DHfK Handball am Donnerstag, 25. April 2019

Aber es blieb viel Stückwerk bei den Leipzigern. Azat Valiullin warf durch die Hosenträger von DHfK-Schlussmann René Villadsen zum 18:16 (40.), ein herrliches Sempersches Kempa-Tor brachte den erneuten Ausgleich (18:18/44.) und den ersten großen Jubel der 4337 Zuschauer in der Arena.

Insgesamt stand die Leipziger Defensive ungemein sicherer im zweiten Durchgang. Bis zur 54. Minute ließen sie ganze sechs Ludwigshafener Treffer zu. Und vorne versenkte Wiesmach nun auch die Siebenmeter. Vier Minuten vor dem Ende führten sie erstmals mit drei Toren (24:21). Erneut Wiesmach machte dann per Konter den Deckel drauf (27:21/59.). Den letzten Punkt für die Leipziger machte Binder in der letzten Spielminute.

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