28. November 2019 / 08:20 Uhr

SC DHfK Leipzig und der Handball-Fluch der letzten Sekunden

SC DHfK Leipzig und der Handball-Fluch der letzten Sekunden

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
 Franz Semper SC DHfK Leipzig, 3 gegen Hendrik Pekeler THW Kiel, 61, Handball-Bundesliga, Liqui-Moly-HBL, Männer, 14. Spieltag, THW Kiel vs SC DHfK Leipzig, 24.11.19 Kiel Sparkassen Arena Schleswig-Holstein Germany *** Franz Semper SC DHfK Leipzig, 3 against Hendrik Pekeler THW Kiel, 61 , Handball Bundesliga, Liqui Moly HBL, Men, 14 Matchday, THW Kiel vs. SC DHfK Leipzig, 24 11 19 Kiel Sparkassen Arena Schleswig Holstein Germany
Am Kampfgeist lag es bei den Leipzigern nicht – Franz Semper erarbeitete sich gegen Kiel ganze neun Tore © Imago
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollen gegen den TSV Hannover Burgdorf eine bessere Schlussphase hinlegen, ein unglückliches Spielende vermeiden und nicht den Kürzeren ziehen.

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Leipzig. Die letzten Sekunden des denkwürdigen Auftritts des SC DHfK beim THW Kiel hallten auch am Mittwoch noch nach, drei Tage nach dem 26:27 beim Rekordmeister. Dass seine Jungs es nicht schafften, in 21 Sekunden zu einem Abschluss zu kommen, sei bei den Leipzigern noch der Unterschied zu einem Spitzenteam wie den Kielern, erklärte Trainer André Haber auf der Pressekonferenz zum kommenden Spiel. Die große Chance auf den – historisch ersten – Punktgewinn beim klaren Favoriten war da, wurde aber leichtfertig „verdaddelt“, wie Haber direkt nach der Partie bekannt hatte.

Das unglückliche Spielende beschäftigte den Coach auch noch in dieser Woche, statt wie üblich in einem ausführlichen Videostudium wurde die Schlussphase „verbal“ analysiert. „Wir hätten die Auslösung ein Stück eher beginnen müssen“, erläuterte Haber. Außerdem waren er und die Spieler davon überrascht, dass der Kieler Nikola Bilyk sehr früh verteidigte. Nach den Partien gegen die Rhein-Neckar Löwen und den SC Magdeburg war es schon die dritte Schlussphase, in der der SC DHfK noch den Kürzeren zog.

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Der SC DHfK Leipzig unterliegt nach einer sehr starken Vorstellung denkbar knapp mit 26:27 beim THW Kiel. Zur Galerie
Der SC DHfK Leipzig unterliegt nach einer sehr starken Vorstellung denkbar knapp mit 26:27 beim THW Kiel. ©
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Training mit simuliertem Spielende

„Das kann man aber auch trainieren“, meinte Haber. Dazu wurden im Training gezielt bestimmte Konstellationen bei Spielende geübt, teils mit fiktiven Spielständen und Restzeiten. „Wir haben in Kiel aber auch einige Sachen richtig gut gemacht“, meinte der Übungsleiter, ansonsten wären die Grün-Weißen gar nicht in die Situation gekommen, beim THW ein Remis erringen zu können.

Auch Franz Semper, der an der Ostsee eine gute Partie mit neun Toren und bärenstarker Abwehrleistung machte, bekannte, dass er noch nicht ganz über das Match hinweg sei und dass es ihn und seine Teamkollegen beim Training in dieser Woche weiter beschäftigt habe. „Jetzt geht der Fokus aber so langsam auf das nächste Spiel, bei dem uns die Kiel-Partie helfen kann“, blickt der Nationalspieler voraus.

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Und da kommt mit dem TSV Hannover-Burgdorf am Sonntag (16 Uhr) das nächste Topteam der Liga. Die Niedersachsen gewannen ihre ersten sieben Saisonspiele allesamt und führten lange die Tabelle an, wurden zuletzt aber etwas durchgereicht. Die letzte Partie bestritt das Team von Trainer Carlos Ortega vor elf Tagen sinnigerweise ebenfalls beim THW Kiel – hatte beim 23:32 allerdings im Gegensatz zum SC DHfK nicht den Hauch einer Chance.

Die lange Pause sieht Haber auch nicht unbedingt als Vorteil für den TSV, der so allerdings deutlich ausgeruhter sein dürfte: „Ich finde es nicht gut, so lange frei zu haben. Jeder Sportler lebt von der Routine.“ So oder so erwartet die Leipziger eine starke Mannschaft, die im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal einen Sprung gemacht hat. „Hannover hat es geschafft, weniger Gegentore als früher zu bekommen“, erklärt Haber. Dazu spiele Morten Olsen in seiner letzten Saison an der Leine bisher eine ganz starke Runde. „Er ist das Gehirn der Mannschaft.“

Verlosung: Wer will zum Spiel?

Wir verlosen unter der E-Mail gewinnspiele@lvz.de 3 x 2 Karten für das Handballspiel DHfK gegen TSV Hannover-Burgdorf. Einsendeschluss ist der 28. November, 12 Uhr. Bitte setzen Sie in den Betreff das Kennwort Handball ein. Nennen Sie Ihren Namen und Telefonnummer für die Gewinnbenachrichtigung. Bitte beachten Sie bei der Teilnahme unsere Informationen zur Datenverarbeitung unter www.madsack.de/dsgvo-info

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