27. August 2021 / 16:39 Uhr

SC DHfK Leipzig unterliegt Wisla Plock erneut: Trainer Haber „alles andere als zufrieden“

SC DHfK Leipzig unterliegt Wisla Plock erneut: Trainer Haber „alles andere als zufrieden“

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Lukas Binder und der SC DHfK Leipzig verlieren auch das zweite Spiel gegen Wisla Plock mit acht Toren Abstand.
Lukas Binder und der SC DHfK Leipzig verlieren auch das zweite Spiel gegen Wisla Plock mit acht Toren Abstand. © Jurek Stankowski
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41 Tore in zwei Partien gegen Wisla Plock sind zu wenig: Auch das zweite Trainingsspiel gegen das polnische Top-Team geht verloren. Die Ausbeute zeigt: Insbesondere im Angriff gibt es Verbesserungsbedarf.

Plock. Nach der 20:28 (10:14)-Niederlage am Donnerstag im Hinspiel-Test gegen Wisla Plock hatte SC DHfK Leipzigs Cheftrainer André Haber eine deutliche Verbesserung seiner Mannschaft gefordert. Nur gut 20 Stunden später kassierte seine Sieben die nächste Lehrstunde von dem polnischen Spitzenteam und verlor das zweite Sparring-Duell ähnlich deutlich mit 21:29 (10:15). „Ich bin alles andere als zufrieden mit unserer Fahrt nach Polen, was die Leistung und die Ergebnisse anbelangt“, so der Coach des Leipziger Bundesligisten. Immerhin einen positiven Aspekt kann der Handball-Stratege darin erkennen: „Das hat uns schonungslos aufgezeigt, wo wir uns verbessern müssen.“

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Das große Problem: im Angriff konnten die Sachsen nicht mit ihrem Gastgeber mithalten, fanden zu selten die richtigen Lösungen. 20 Tore im Hinspiel, 21 Tore im Rückspiel sind im modernen Handball schlichtweg zu wenige, um als Sieger von der Platte zu gehen. „Wir haben im Vergleich mit gestern ein paar Sachen in der Deckung besser umgesetzt, allerdings im Angriff vergleichbar schlecht gespielt. Deshalb haben wir auch zu Recht verloren – wieder ein bisschen zu hoch, weil wir an uns selber gescheitert sind“, so Habers deutliches Fazit.

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Auf die erfolgreiche Titelverteidigung im Spielothek-Cup und Siege gegen GWD Minden sowie TSV Hannover-Burgdorf folgte nun die erste Testspiel-Niederlage für die Grün-Weißen. „Wir müssen uns eingestehen, dass wir zwei Mal gegen einen Gegner gespielt haben, der besser war“, so der 35-Jährige pragmatisch. Nun soll sich die Mannschaft von der Dauerbelastung ein wenig erholen und am 2. September bei der Generalprobe gegen die MT Melsungen in der heimischen Halle beweisen, dass sie auch gegen Spitzenteams gewinnen kann. Dann soll auch Abwehrchef Marko Mamic endlich wieder auf der Platte stehen. In Polen hatte der Mittelblocker noch die Bank gedrückt.