20. August 2021 / 21:07 Uhr

SC DHfK Leipzig zieht nach Sieg gegen Minden ins Spielothek-Cup-Finale ein

SC DHfK Leipzig zieht nach Sieg gegen Minden ins Spielothek-Cup-Finale ein

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
SC DHfK Leipzig
Zwei alte Bekannte: Gregor Remke (r) im Duell mit Maximilian Janke (GWD Minden) beim Spielothek-Cup. © Noah Wedel
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Der SC DHfK Leipzig steht im Finale des Spielothek-Cups. Gegen den GWD Minden gewannen die Grün-Weißen knapp mit 25:23. In der engen Schlussphase ruinierten sich die Ostwestfalen mit drei Zeitstrafen die letzte Chance auf einen Ausgleich.

Leipzig. Vielleicht steckte den Handballern des SC DHfK Leipzig am Freitagabend in der Vorrunde des Spielothek-Cup noch das anstrengende Trainingslager in den Knochen, denn so richtig gelingen wollte ihnen der Einstieg in die Partie nicht. Sieben Minuten lang zeigten die Sachsen in der Merkur-Arena gegen GWD Minden vor allem technische Fehler oder scheiterten an Keeper Carsten Lichtlein. Erst in der zweiten Hälfte drehten die Grün-Weißen auf, sicherten sich den 25:23 (10:13)-Sieg und stehen nun im Finale des Vorbereitungsturnier gegen die Recken der TSV Hannover-Burgdorf am Samstag (19 Uhr/Sportdeutschland.tv).

Neuer Schwung im zweiten Durchgang

Nach einem gebrauchten Einstieg in das Spiel, gelang es der DHfK-Sieben durch Treffer von Lucas Krzikalla und Marc Esche von den Außenpositionen auf 2:4 zu verkürzen. Einen starken Auftritt bei den Messestädtern präsentierte anschließend ihr Torhüter Joel Birlehm, der seine Mitspieler immer wieder ins Tempospiel brachte und mehrfach einen höheren Rückstand verhinderte. Durch einen weiteren Treffer von Esche in der 17. Minute gelang der Truppe von Cheftrainer André Haber der Ausgleich zum 6:6 – doch der Gastgeber um Ex-Leipziger Maximilian Janke enteilte wenig später durch einen starken Auftritt von Linksaußen Mats Korte, der fünf Siebenmeter in Folge verwandelte. Auf der Gegenseite schlichen sich erneut technische Fehler im Rückraum der Leipziger ein. So richtig harmonisch wirkte der Auftritt von Simon Ernst, Oskar Sunnefeldt und Sime Ivic noch nicht, die beim 10:13-Pausenstand in der Kabine verschwanden.

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Mit dem zweiten Durchgang kam neuer Schwung in das Spiel der Gäste. Nach nur sechs Minuten hatten die Haber-Handballer das Spiel komplett gedreht. Ernst traf zur 15:14-Führung, Esche legte direkt zum 16:14 nach. Eine angenehme Zwei-Tore-Führung, die der SC DHfK solide verwaltete und beim Weg zum 25:23-Sieg mehrere Team-Konstellationen ausprobieren konnte. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal eng, doch mit drei (!) Zeitstrafen innerhalb von zwei Minuten ruinierte sich Minden die letzte Chance auf einen Ausgleich selbst.

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Zwischenfazit nach dem ersten Testspiel gegen einen Erstligisten: Luca Witzke macht sich als Spielmacher sehr gut, mit Birlehm und Saeveras stehen großartige Keeper im Leipziger Kasten und Sime Ivic hat einen explosiven Schlagwurf.