10. Oktober 2020 / 08:04 Uhr

SC DHfK Leipzigs Handballer Binder in Top-Form - Sonntag kommen die Füchse Berlin

SC DHfK Leipzigs Handballer Binder in Top-Form - Sonntag kommen die Füchse Berlin

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Lukas Binder ist bereits seit zwölf Jahren beim SC DHfK Leipzig und damit der Dienstälteste im Kader.
Lukas Binder ist bereits seit zwölf Jahren beim SC DHfK Leipzig und damit der Dienstälteste im Kader. © Christian Modla
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Er ist in der Form seines Lebens: Lukas Binder ist schon schon lange beim SC DHfK Leipzig dabei - und will den guten Saisonstart beim Härtetest gegen die Füchse aus Berlin nun krönen.

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Leipzig. Er ist der dienstälteste DHfK-Handballprofi. Vor zwölf Jahren wechselte Lukas Binder in den Nachwuchs der Grün-Weißen. Zwei Jahre später wurde „Bindi“ in die erste Mannschaft integriert und feierte mit ihr zwei Aufstiege. Die Leipziger sind inzwischen in der Bundesliga etabliert und stehen mit zwei Siegen aus zwei Spielen und einem überragenden Torverhältnis an der Tabellenspitze.

Großen Anteil hat Binder, der sich mit 28 Jahren in der Form seines Lebens befindet. Beim 27:19 gegen die Eulen Ludwigshafen kam der Linksaußen auf vier Tore bei sechs Versuchen. In Coburg (29:22) erzielte er fünf Treffer. Am Sonntag (13.30 Uhr) folgt in der Arena der erste Härtetest gegen die Füchse Berlin. Dann wird es unter anderem wieder auf Binder ankommen, der auch ohne die einstige Kapitänsbinde zu den Wortführern im Team zählt. Vor dem Spiel und in den Auszeiten übernimmt er neben Coach André Haber und Nationalspieler Philipp Weber häufig die Ansagen. „Ich will den Jungs einein bisschen Feuer unterm Hintern machen“, so der gebürtige Leipziger über sein Vorgehen. Das Taktische überlasse er dem Trainer.

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Ein Grund für den starken Saisonstart könnte in der –zumindest unter Corona-Bedingungen – fast optimalen Vorbereitung liegen. Das Team wuchs noch enger zusammen, wie Binder erklärt: „Es war toll, nach der langen Pause den Jungs mal wieder einen Klaps auf den Po geben zu können.“ Dabei testeten die Leipziger auch sukzessive vor immer mehr Zuschauern.

Gegen die Eulen kamen 1917 Zuschauer, gegen die Füchse sollen es ein paar mehr werden. „Wir brauchen unsere Fans, weil wir eine heimstarke Mannschaft sind“, betont Binder. Am Sonntag können die Leipziger einen weiteren Beweis dafür antreten.

Füchse-Trainer Jaron Siewert sagt nach der 22:32-Heimklatsche gegen den SC Magdeburg mit Blick auf Sonntag: „Es ist direkt das nächste Ostderby und auch gegen Leipzig waren es immer enge und hitzige Partien. Für uns heißt es nach dem Magdeburg-Spiel aufstehen, schütteln und dann alles investieren, um den Sieg zu erringen.“