31. August 2021 / 22:09 Uhr

SC DHfK Leipzigs Kapitän Alen Milosevic geht in seine letzte Saison

SC DHfK Leipzigs Kapitän Alen Milosevic geht in seine letzte Saison

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Auch der starke Auftritt von Alen Milosevic mit sechs Treffern genügte gegen den Favoriten nicht: Im letzten Spiel 2020 setzte sich die SG Flensburg-Handewitt gegen die Leipziger durch.
Alen Milosevic beendet nach der kommenden Saison seine Profikarriere beim SC DHfK Leipzig. © Karsten Mann / DHfK
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Bei der Teampräsentation gab Kapitän Alen Milosevic bekannt, dass er seine Profikarriere beenden werde. In der kommenden Saison wird der Nationalspieler noch für die Grün-Weißen auf das Feld gehen, um den Leipzigern Zeit zu geben, ihn adäquat zu ersetzen.

Leipzig. Alen Milosevic geht in seine neunte Saison mit den Handballern des SC DHfK Leipzig und es wird seine letzte sein. Auf der Teampräsentation der Grün-Weißen vor mehr als 300 Sponsoren verkündete der 31-jährige Kapitän sein Karriereende nach der anstehenden Spielzeit. Die Entscheidung war dem Schweizer Nationalspieler nicht leichtgefallen, doch letztlich hatte ihn auch die hohe körperliche Belastung zu der Entscheidung bewegt. „Es haben sich bei mir immer mehr Baustellen aufgetan“, sagt der Kapitän ehrlich. Im Moment sei er zwar fit und bereit für die Saison, aber er sei „an dem Zeitpunkt angekommen, wo man sich fragt: Will ich irgendwann mit meinen Kindern Fußballspielen oder nur zugucken.“

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Milosevic hält sich damit an den alten Grundsatz und hört auf, wenn es am schönsten ist. Denn der SC DHfK hatte dieses Jahr die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt und einen starken sechsten Tabellenplatz geholt. „Seit 2013 geht es hier stetig nach oben, jetzt gibt es wieder den nächsten Schritt“, beschreibt es „Milo“, der nach dem Rekordjahr noch einmal alles in die Waagschale werfen will, um den Neuanfang des stark veränderten Teams anzuschieben. Der Kreisläufer weiter: „Ich verbinde mit Leipzig sehr viel und wollte den Verantwortlichen die Zeit geben, mich adäquat zu ersetzen.“

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Dass der Profisport seine Spuren hinterlassen hat, daraus macht der 31-Jährige kein Geheimnis: „Ich bin jetzt 16 Jahre im Profibetrieb, irgendwann will man auch mal raus aus diesem System und einfach mal Zeit haben für die Liebsten.“