15. Oktober 2019 / 17:19 Uhr

SC DHfK Leipzigs Marko Mamic: Wandel zum Allrounder

SC DHfK Leipzigs Marko Mamic: Wandel zum Allrounder

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marko Mamic kam im Sommer vom Champions-League-Teilnehmer aus Kielce zum SC DHfK.
Marko Mamic kam im Sommer vom Champions-League-Teilnehmer aus Kielce zum SC DHfK. © Christian Modla
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Der Kroate kommt langsam in Fahrt, braucht aber noch Zeit.

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Leipzig. Mit großem Aufsehen begrüßte die Leipziger Handball-Gemeinschaft im Sommer Marko Mamic. Der Hüne vom polnischen Erstligisten KS Kielce galt als hochkarätiger Wechsel, der in der diesjährigen Saison für Stabilität in der Abwehr und für Torgefahr im Rückraum links sorgen soll. Vor dem Spiel gegen den TBV Lemgo am Donnerstag (19 Uhr, Arena) zog der Kroate gemeinsam mit Cheftrainer André Haber ein erstes Fazit über seine bisherige Zeit in der Bundesliga.

Zu den Zahlen: 27 Mal in neun Bundesligaspielen traf Mamic, seine Trefferquote liegt bei 50 Prozent. Ein Wert, der Luft nach oben lässt. An seine neuen Angriffsqualitäten muss Mamic sich aber erst noch gewöhnen. Schließlich spielte er im vergangenen Jahr in Kielce fast ausschließlich auf der Abwehrposition. Sein Trainer André Haber zeigt sich trotzdem zufrieden: „Ich finde, dass Marko hier gut angekommen ist und sich schnell in die Mannschaft eingefügt hat.“ An einer Bezeichnung stört sich Haber ganz besonders – dem Wort „Königstransfer“. Eine Vokabel, in der eine viel zu große Erwartungshaltung an einen Einzelnen stecke. „Ich glaube nicht, dass wir einem Spieler einen Gefallen tun, wenn wir ihn so bezeichnen“, sagt Haber ernst.

„Da herrschte keine Konkurrenz“

Sein Spieler Mamic kann ihm da nur beipflichten. Für ihn stelle sich ohnehin die Frage, welche Erwartung er als Königstransfer erfüllen solle. „Macht es Sinn, dass ich pro Spiel 15 Tore schieße und wir dennoch Vorletzter in der Liga wären?“, gibt Mamic zu bedenken. Wichtig sei für ihn, dass die Mannschaft in dieser spielerisch starken Liga Punkte einfährt, auch durch ihn. Haber ist überzeugt: „In einem halben Jahr wird Marko sich noch besser an die Liga angepasst haben.“

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Überhaupt sei die Bundesliga für Mamic eine echte Herausforderung. Nach zwei Monaten in seiner neuen Heimat fasst er es so zusammen: „Harte Spiele, mit vielen Zweikämpfen – es wird um jeden Punkt gekämpft.“ In Polen sei das etwas anders gewesen; „Da herrschte keine Konkurrenz und man konnte sich jede Woche auf die Champions-League vorbereiten.“

Tickets für das Spiel gewinnen

Dass in Deutschland mit der stärksten Liga der Welt jeder gegen jeden gewinnen kann, mussten die Leipziger in dieser Saison bereits zwei Mal selbst am eigenen Leib erfahren. Gegen die Eulen aus Ludwigshafen (27:34) sowie die HSG Nordhorn (30:33) setzte es bittere Niederlagen. Gegen Aufsteiger Balingen gewannen die Leipziger denkbar knapp (27:26). Jetzt kommt mit Lemgo der nächste scheinbare Underdog in die Messestadt. Maximilian Hempel

Wir verlosen 3x2 Karten für das DHfK-Heimspiel am Donnerstag. Unter den ersten zehn Anrufer werden die drei Gewinner ausgelost. Die Hotline 01805 218111* ist ab Mittwoch, den 16.10.2019, 14 Uhr geschaltet

*0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Minute – bitte beachten Sie bei der Teilnahme unsere Informationen zur Datenverarbeitung unter www.madsack.de/dsgvo-info

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