09. Juli 2019 / 20:44 Uhr

SC-DHfK-Radsportler Felix Groß verteidigt U23-Titel erfolgreich

SC-DHfK-Radsportler Felix Groß verteidigt U23-Titel erfolgreich

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Felix Groß (Mitte) nach dem 4000-m-Zeitfahren bei der U23-Weltmeisterschaft. 
Felix Groß (Mitte) nach dem 4000-m-Zeitfahren bei der U23-Weltmeisterschaft.  © Privat
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Der Miltitzer kann in der Neuauflage des EM-Finales von 2018 den starken Russen Ivan Smirnov mit 3,1 Sekunden Differenz besiegen.

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Gent. Er hat es wieder getan: Bahnrad-Ass Felix Groß aus Leipzig hat am Dienstag im belgischen Gent seinen U23-Europameistertitel erfolgreich verteidigt. In der Neuauflage des Finals von 2018 in der Schweiz besiegte der 20-Jährige in der 4000-Meter-Einzelverfolgung erneut den starken Russen Ivan Smirnov. Das Besondere an diesem Husarenritt: In der Qualifikation am Vormittag hatte der siegreiche Russe dem Sachsen noch acht Zehntelsekunden abgenommen.

„Das wird richtig schwer – aber ich gebe mein Bestes“, hatte der DHfK-Radsportler vor dem Finale gesagt, das sechs Stunden nach dem Vorlauf stattfinden sollte. Dabei feierte Felix Groß einen Start-Ziel-Sieg. Gleich in den ersten Runden fuhr er eine Sekunde Vorsprung heraus – dies war aber noch nicht die Vorentscheidung. Denn nach einem Kilometer setzte Smirnov zum Konter an und verkürzte den Abstand von 1,5 auf 1,1 Sekunden. Doch danach drehte der Bundeswehrsoldat aus Miltitz noch einmal richtig auf und vergrößerte den Abstand Stück für Stück, bis der Widerstand seines Gegners gebrochen war.

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In 4:12,895 Minuten stellte Felix Groß eine persönliche Bestzeit auf und triumphierte souverän mit 3,1 Sekunden Differenz. Smirnov kam nicht an seine Quali-Zeit (4:13,6) heran. Groß, der in Leipzig von Dietmar Junker trainiert wird, hatte seine Bestmarke aus dem Vorjahr bereits am Vormittag um sieben Zehntel auf 4:14,4 Minuten gesteigert. Warum er ausgerechnet bei der diesjährigen WM im Februar in Polen nur 4:19 auf die Bahn gebracht hatte, weiß er bis heute nicht. Aber das ist Schnee von gestern. Nächste Highlights für Leipzigs „Sportler des Jahres 2017“ sind die DM ab 31. Juli in Berlin sowie die Männer-EM und -Weltcups im Herbst. Zuvor will er aber in Gent noch in weiteren Rennen um Medaillen kämpfen.

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