13. Oktober 2019 / 10:33 Uhr

Eintracht Miersdorf/Zeuthen sorgt für eine dicke Pokalsensation (mit Galerie)

Eintracht Miersdorf/Zeuthen sorgt für eine dicke Pokalsensation (mit Galerie)

Udo Pütsch
Märkische Allgemeine Zeitung
Eintracht-Abwehrspieler Sinisa Kresovic (r.), der zum 3:0 traf, behauptet sich im Zweikampf gegen Optik-Spieler Caner Öczin. 
Eintracht-Abwehrspieler Sinisa Kresovic (r.), der zum 3:0 traf, behauptet sich im Zweikampf gegen Optik-Spieler Caner Öczin. © Oliver Schwandt
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AOK-Landespokal: Brandenburgligist Miersdorf/Zeuthen schmeißt Regionalligist FSV Optik Rathenow im Achtelfinale aus dem Wettbewerb.

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Für eine faustdicke Überraschung sorgte Fußball-Brandenburgligist SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen im Viertelfinale des Landespokals. Mit 3:2 (1:0) besiegte die Mannschaft von Trainergespann Felix Bigalke/Alexander Schröder vor 246 Zuschauern den Regionalligisten FSV Optik Rathenow.

Dementsprechend hatte Optik-Coach Ingo Kahlisch nach dem Abpfiff richtig schlechte Laune: „Ich bin von der spielerischen Vorstellung meines Teams enttäuscht. Wir wollten gewinnen und hatten das Pokalfinale als Ziel. Das haben wir nicht erreicht!“ Bigalke war mit der Leistung der Eintracht-Mannschaft zufrieden: „Aufgrund der Einstellung und des Willens ein verdienter Sieg unserer Jungs, bei dem die mannschaftliche Geschlossenheit, besonders in der Abwehrarbeit, entscheidend war. Durch den unglücklichen Strafstoß wurde es am Ende noch einmal sehr eng.“

Pokal-Sensation in Bildern: Miersdorf/Zeuthen besiegt Optik Rathenow im Landespokal-Achtelfinale.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – FSV Optik Rathenow 3:2 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Niklas Goslinowski (25., 57.), 3:0 Sinisa Kresovic (68.), 3:1 Caner Özcin (82., Handelfmeter), Glodi Zingu (89.). Zuschauer: 280. Zur Galerie
SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – FSV Optik Rathenow 3:2 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Niklas Goslinowski (25., 57.), 3:0 Sinisa Kresovic (68.), 3:1 Caner Özcin (82., Handelfmeter), Glodi Zingu (89.). Zuschauer: 280. © Oliver Schwandt
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Die Gastgeber gingen sehr konzentriert in die Partie und hatten durch Jonas Greib bereits nach zwei Minuten eine Kopfballgelegenheit. Den ersten Angriffsversuch der Optik-Elf konnte Matthias Bagola unterbinden, als er einen Schuss von Jerome Leroy blockte (6.). Nach einer Viertelstunde hatte der FSV die größeren Spielanteile, konnte daraus aber kein Kapital schlagen, da Eintrachts Hintermannschaft gut stand und nur wenig zuließ.

Dennoch hatte der Regionalligist in der 16. Minute zwei Chancen, um in Führung zu gehen. Zunächst klärte der gut aufgelegte Pokaltorhüter Sebastian Vogel gegen Ilja Sevcuks und bei der folgenden Ecke konnte er die Situation per Faustabwehr bereinigen. Die Eintracht ließ sich jedoch nicht einschnüren und lauerte auf eigene Konter. Als Niklas Goslinowski ein gutes Zuspiel von Jan Wolter technisch anspruchsvoll verarbeitete, sorgte der Angreifer mit einem trockenen Schuss aus 13 Metern für die 1:0-Führung (25.).

Rathenow verkürzte mit einem Handelfmeter auf 1:3

Nach der Pause behielt die Eintracht die taktische Marschroute bei. Aus einer sicheren Hintermannschaft wurden gezielte Angriffe Richtung FSV-Tor inszeniert. Als Goslinowski einen Steilpass von Wolter kurz hinter der Mittellinie erlaufen konnte, setzte er sich in typischer Manier im Laufduell gegen die Gästeabwehr durch und erhöhte auf 2:0 (56.). Der nach einer Standardsituation aufgerückte Sinisa Kresovic erhöhte sogar auf 3:0 (68.). Der Regionalligist wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und die Zweikämpfe auf dem Rasen wurden deutlich intensiver. Als ein Miersdorfer Abwehrspieler aus Kurzdistanz den Ball im Strafraum an den Arm geschossen bekam, entschied Schiedsrichter Riemer auf Strafstoß.  Caner Özcin verkürzte vom Punkt sicher auf 1:3 (82.).

Optik bäumte sich in den Schlussminuten noch einmal mit aller Macht gegen das drohende Aus im Landespokal auf und kam durch den Treffer von Glodi Zingu sogar noch auf 2:3 heran (89.). Unter dem Jubel der einheimischen Fans brachte der Brandenburgligist den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und zog unterm Strich verdient ins Viertelfinale des Landespokals ein.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen: Vogel, Greib, Bagola, Kresovic, Herms (84. Schmidt), Wolpert, Westphal (66. Alisch), Wolter, Pahlow (74. Mißbach), Reichardt, Goslinowski.

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