26. September 2021 / 19:18 Uhr

Klarer Sieg gegen den FC Augsburg: SC Freiburg feiert würdigen Abschied vom Dreisamstadion

Klarer Sieg gegen den FC Augsburg: SC Freiburg feiert würdigen Abschied vom Dreisamstadion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der SC Freiburg konnte einen erfolgreichen Abschied aus dem Dreisamstadion feiern und schlug den FC Augsburg souverän mit 3:0 (3:0).
Der SC Freiburg konnte einen erfolgreichen Abschied aus dem Dreisamstadion feiern und schlug den FC Augsburg souverän mit 3:0 (3:0). © IMAGO/Beautiful Sports
Anzeige

Der SC Freiburg hat in seinem letzten Spiel im Dreisamstadion einen souveränen Sieg gegen den FC Augsburg eingefahren. Während die Breisgauer damit weiter zur Bundesliga-Spitzengruppe gehören, wird es für den FCA zunehmend brenzlig.

Nach 67 Jahren hat sich der SC Freiburg mit einem überzeugenden Auftritt aus dem altehrwürdigen Dreisamstadion verabschiedet. Die Breisgauer kamen in der letzten Bundesliga-Partie in ihrer angestammten Spielstätte zu einem souveränen 3:0 (3:0) gegen den FC Augsburg und nehmen somit reichlich Rückenwind mit ins neue Europa-Park Stadion, wo es am 16. Oktober gegen RB Leipzig erstmals um Punkte gehen wird. Für den Sieg gegen den FCA sorgten die Treffer von Lukas Kübler (6.), Lucas Höler (25.) und Vincenzo Grifo (34., Handelfmeter). Das insgesamt 1000. Tor im Dreisamstadion wollte aber nicht mehr fallen.

Anzeige

In der Tabelle schoben sich die Freiburger damit auf den fünften Platz. Für Augsburg wird die Lage hingegen zunehmend brenzlig. Nachdem das 1:0 in der Vorwoche gegen Borussia Mönchengladbach offenbar keine Kräfte freisetzen konnte, kassierte man die dritte Niederlage der Saison und rutschte auf Rang 15 des Klassements ab. Das größte Problem der Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl: In den bisherigen sechs Partien der Spielzeit gelangen nur mickrige zwei Treffer. Der FCA stellt damit die schwächste Offensive der gesamten Liga.

Um dieses Manko zu beheben, stellte Weinzierl in Freiburg seine Sturmbesetzung um. Statt Andi Zeqiri durfte Florian Niederlechner, dem als Joker das Siegtor gegen Gladbach gelungen war, von Anfang an ran. Bevor sich der Angreifer erstmals in Szene setzen konnte, lag seine Mannschaft am Sonntagabend jedoch schon zurück. FCA-Keeper Rafal Gikiewicz ließ einen Schuss von Christian Günter zur Seite prallen und Kübler drückte den Ball über die Linie. Augsburg suchte nach einer Antwort. Offensiv fand man diese nicht. Immerhin gelang es zunächst aber, die nächsten Freiburger Angriffe durch geschicktes Verengen der Räume zu unterbinden.

Doch auch dieses Mittel schlug dann fehl. Höler traf auf Zuspiel von Maximilian Eggestein zum 2:0. Während sich Augsburg auch im Anschluss vergeblich um Gefahr vor dem Tor der Gastgeber bemühte, blieb Freiburg effizient. Nachdem Raphael Framberger der Ball bei einer Abwehraktion an den Arm gesprungen war, entschied Schiedsrichter Daniel Schlager auf Strafstoß. Grifo ließ sich die Cance nicht nehmen und sorgte schon nach einer guten halben Stunde für so etwas wie die Entscheidung. Im zweiten Durchgang plätscherte die Partie über weite Strecken ohne große Höhepunkte vor sich hin. Wenn es doch einmal zu besseren Chancen kam, wurden diese auf Seiten der Platzherren verbucht.