20. Mai 2022 / 09:34 Uhr

Freiburg-Profi Lienhart vor DFB-Pokal-Finale gegen RB Leipzig: "Brauchen einen nahezu perfekten Tag"

Freiburg-Profi Lienhart vor DFB-Pokal-Finale gegen RB Leipzig: "Brauchen einen nahezu perfekten Tag"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Philipp Lienhart (rechts, im Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig) hofft im Pokalfinale auf einen nahezu perfekten Tag des SC Freiburg. 
Philipp Lienhart (rechts, im Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig) hofft im Pokalfinale auf "einen nahezu perfekten Tag" des SC Freiburg.  © IMAGO/Eibner
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RB Leipzig geht im Pokalfinale gegen den SC Freiburg am Samstag als leichter Favorit ins Spiel. Trotzdem rechnet sich der Sportclub Chancen aus und strebt das perfekt Spiel an, um den Titel zu gewinnen. Innenverteidiger Philipp Lienhart sieht die Gründe für die erfolgreiche Saison vor allem in Trainer Christian Streich.

Abwehrspieler Philipp Lienhart vom SC Freiburg geht mit großem Respekt ins DFB-Pokal-Finale am Samstag (20 Uhr, ARD und Sky/[Anzeige]) in Berlin gegen RB Leipzig. "Wir wissen, dass Leipzig viel Qualität hat, und dass wir einen nahezu perfekten Tag brauchen, um das Spiel zu gewinnen", sagte der 25-Jährige im Interview der Badischen Neuesten Nachrichten. "Aber wir wollen alles versuchen, um den größten Vereinserfolg möglich zu machen."

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Die Leipziger sind im Duell der beiden Bundesligisten leicht favorisiert. "Die Drei sind natürlich sehr gut", sagte Lienhart über die RB-Offensivkräfte Christopher Nkunku, André Silva und Yussuf Poulsen. "Aber man darf auch nicht die Spieler dahinter wie Dani Olmo vergessen. Wir dürfen uns nicht nur auf ihre Top-Stürmer konzentrieren, genauso gefährlich sind deren Außenspieler in der Dreierkette oder die Mittelfeldspieler. Bei den Standards gilt es natürlich, auch auf deren Verteidiger aufzupassen." Leipzig habe ein Team, in dem "jeder Einzelne imstande ist, Tore zu erzielen".

Gründe für die erfolgreiche Saison der Freiburger sieht Lienhart unter anderem in der Arbeit von Trainer Christian Streich und der verhältnismäßig niedrigen Anzahl an Abgängen im vergangenen Sommer. "Er ist ein Trainer, der Wert auf viele kleine Details legt und versucht, jeden Spieler besser zu machen. Da hat er ein super Gespür dafür, wie er die Spieler anpacken muss, um Top-Leistungen aus ihnen herauszukitzeln", sagte der Österreicher über den Coach. Zudem glaube er, "dass es uns geholfen hat, dass wir in den vergangenen Jahren relativ wenige Abgänge hatten. Daher kennen wir uns alle recht gut."