21. April 2022 / 17:16 Uhr

Freiburg-Trainer Streich über Pokal-Finale: "Leipzig klarer Favorit" - Keine Sorge vor drohenden Abgängen

Freiburg-Trainer Streich über Pokal-Finale: "Leipzig klarer Favorit" - Keine Sorge vor drohenden Abgängen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Steht mit Freiburg erstmals im DFB-Pokal-Finale: Trainer Christian Streich.
Steht mit Freiburg erstmals im DFB-Pokal-Finale: Trainer Christian Streich. © IMAGO/Matthias Koch
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Ein Sieg fehlt noch zum Pokal, bei vier Erfolgen in der Liga wäre die Champions League sicher. Mit Blick auf das spannende Saisonfinale bremst Trainer Christian Streich die Erwartungen beim SC Freiburg. Derweil geht er von wenig Fluktuation im Kader nach der Spielzeit aus.

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg erwartet in der Bundesliga am Wochenende und im DFB-Pokal-Finale in einem Monat hohe Hürden. Bei den Freiburgern, die durch das 3:1 beim Hamburger SV am Dienstag erstmals ins Endspiel eingezogen sind, gehe es nun vor allem darum, "wieder Energie reinzubringen“. Sowohl taktisch als auch personell müsse man die richtige "Balance finden, um kräftemäßig hinzukommen", sagte Streich.

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Yannik Keitel, Kevin Schade und Manuel Gulde fallen im anstehenden Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr, Sky) weiter aus. Der Einsatz von Lukas Kübler, der im Halbfinale beim HSV kurzfristig ausgefallen war, ist noch offen. Im Pokalfinale am 21. Mai in Berlin sieht Streich seine Mannschaft trotz ihrer bisher überragenden Saison als Außenseiter. "Leipzig ist der klare Favorit", betonte der SC-Coach. Union Berlin habe es bei der 1:2-Niederlage im Halbfinale "klasse gemacht". RB habe aber eben "die Qualität, auch so ein Spiel, das so schwer ist für sie und in dem sie nicht so zur Entfaltung kommen, für sich zu entscheiden."

Mit Blick auf die kommende Saison erwartet Streich beim SC Freiburg keine großen personellen Veränderungen. Stattdessen rechnet der 56-Jährige mit dem Verbleib vieler Leistungsträger beim badischen Klub. "Die meisten haben Verträge und fühlen sich sehr wohl", sagte Streich und ergänzte mit Blick auf mögliche Transfers zu einem anderen Team: "Sie sind in einem sehr guten Verein, erfolgreich sind sie auch, da muss erst mal einer attraktiver sein."

Streich lobt "intakte Mannschaft"

Derzeit wird vor allem Verteidiger Nico Schlotterbeck wöchentlich mit einem Wechsel zu Borussia Dortmund oder Bayern München in Verbindung gebracht. Der 22-Jährige selbst hat nach dem Freiburger Halbfinal-Sieg erneut betont, dass er erst nach der Saison eine Entscheidung über seine Zukunft treffen werde. Möglicherweise hängt die auch vom Abschneiden des SC ab, der sich sogar noch für die Champions League qualifizieren kann. Außerdem wüssten laut Streich viele Spieler zu schätzen, "dass sie in einer intakten Mannschaft und einem intakten Umfeld ihrem Beruf nachgehen können". Neben den finanziellen Aspekten sei für sie auch wichtig, dass sie sich wohlfühlen, meinte er.