08. August 2019 / 19:10 Uhr

SC Hainberg II und SV Puma Göttingen eröffnen Saison

SC Hainberg II und SV Puma Göttingen eröffnen Saison

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Die SG Harste/Lenglern und der TSV Holtensen (rote Trikots) haben das Zeug, oben mitzuspielen.
Die SG Harste/Lenglern und der TSV Holtensen (rote Trikots) haben das Zeug, oben mitzuspielen. © Heller
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Der SC Hainberg II und der SV Puma Göttingen eröffnen am Sonntag um 11 Uhr die Saison der 1. Fußball-Kreisklasse Süd: Ein Titelfavorit ist schwer auszumachen, häufig fällt der Name des TSV Holtensen.

Über Personalmangel kann sich Kevin Kahl, Trainer des SC Hainberg II, nicht beklagen: „Die Situation ist im Vergleich zu anderen Jahren sehr gut. Wir sind mit 15 Spielern über die Sommerpause drübergegangen.“ So sei er wegen vieler Urlauber mit geringen Erwartungen ins Training am vergangenen Mittwoch gegangen, und trotzdem habe er 16 Spieler begrüßen können. „Das war ein bisschen symbolisch.“

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Quantitativ sei man nun „super“ aufgestellt, qualitativ „heterogen“, sagt Kahl. „Aber die Jungs ziehen durch.“ Kahl hat mit Eric Parusel einen ehemaligen Mitspieler aus der ersten Mannschaft als Co-Trainer an seiner Seite. Bezüglich der Saisonaussichten habe man sich am Ende der Saison zusammengesetzt. „Wir sehen uns als Ausbildungsmannschaft an und haben deshalb keinen Tabellenplatz angegeben. „Die Spieler sollen es besser machen als in der vergangenen Rückrunde, und die Mannschaft soll eine Identität finden. Und da sind wir tatsächlich auf einem guten Weg. Wir wollen mehr Ruhe haben – und mehr Punkte.“

Die Liga, findet Kahl, sei „super ausgeglichen“. Ein Name ist ihm dann aber doch zu entlocken: „Der TSV Holtensen hat sich sicherlich einiges vorgenommen.“

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Das sieht auch Alexander Hafner, Coach des VfB Sattenhausen, so: „Holtensen wird oben drin stehen, vielleicht auch Harste, aber ich ordne vor allem unseren ersten Gegner Niemetal weit oben ein“, sagt der Trainer, der sich ein bisschen über den Spielplan ärgert: „Eigentlich hätten wir mit der Vorbereitung Anfang Juli beginnen müssen, aber dann hätten die Spieler nur zwei Wochen Pause gehabt.“ Warum mann nicht später anfangen und dafür angesichts vieler Kunstrasenplätze bis in den Dezember hinein spielen könne, ist ihm ein Rätsel.

„Wir haben deshalb die Vorbereitung extrem kurz gehalten, auch um Verletzungen vorzubeugen“, sagt Hafner. „Körper und Kopf können so nicht regenerieren. Wir haben teilweise spielfreie Wochenende unter der Saison. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass man den Spielplan nicht kürzer strickt.“

Leon Feischen vom Nikolausberger SC ist mit der Vorbereitung zufrieden, auch wenn einige Studenten urlaubsbedingt gefehlt haben. „Wir haben eine neue Mannschaft, und da tue ich mich mit einer Prognose schwer“, sagt er. „Aber wir haben zuverlässige Spieler dabei, denen ich durchaus zutraue, in der Liga gute Spiele zu machen.“

Die SVG II möchte nichts mit dem Abstieg zu tun haben, sagt Abteilungsleiter Thorsten Tunkel. „Deshalb wollen wir gleich zu Anfang gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf punkten.“ Weil momentan viele Studenten „in der Weltgeschichte“ umherreisen würden, werde die SVG versuchen, die zweite Mannschaft mit Spielern der ersten zu unterstützen – und das gleich im ersten Spiel beim SCW II, wo wahrscheinlich der Spanier Josu Vicuna zum Einsatz kommt. Tunkel: „Er hat kein Spiel in de rVorbereitung gemacht.“

Die Spiele: Sonntag, 11 Uhr: Hainberg II – Puma. 11.15 Uhr: Bovenden II – Nikolausberg. 12 Uhr: SCW II – SVG II. 15 Uhr: Niemetal – Sattenhausen, Niedernjesa – NK Croatia.

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