16. Mai 2019 / 21:16 Uhr

SC Hainberg unterliegt TSV Landolfshausen/Seulingen mit 0:3

SC Hainberg unterliegt TSV Landolfshausen/Seulingen mit 0:3

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Kopfballduell im Derby zwischen dem SC Hainberg (blaue Trikots) und dem TSV Landolfshausen/Seulingen.
Kopfballduell im Derby zwischen dem SC Hainberg (blaue Trikots) und dem TSV Landolfshausen/Seulingen. ©  
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Jetzt wird es ganz schwer für den SC Hainberg im Abstiegskampf: Im Derby der Fußball-Landesliga unterlag der SC am Donnerstagabend auf dem heimischen Sportplatz dem TSV Landolfshausen/Seulingen verdientermaßen mit 0:3 (0:2).

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Kurz nach Spielbeginn hatte der nachmittägliche Dauerregen aufgehört, doch das Geläuf war extrem rutschig – und ein gutes Landesligaspiel damit nur bedingt möglich. Trotzdem entwickelte sich vor rund 100 Zuschauern eine flotte Partie, aber immerhin ging es ja auch um was.

Die Gäste präsentierten sich von Beginn an als die aggressivere Mannschaft: Der TSV warf sich voll in die Partie und wurde bereits in der 6. Minute dafür belohnt. Bruno Weidenbach leitete einen Angriff durch die Mitte ein, Patrick Kraus kam ans Leder und stocherte sich durch die SCH-Hintermannschaft – im Nachschuss schob er zur Führung ein.

Das 2:0 beim Spiel SC Hainberg gegen TSV La/Seu

Doch auch in der Folge änderte sich nicht viel: Mit einer ansehnlichen Spielverlagerung sicherte sich der TSV viel Ballbesitz, und bei einem Steilpass über die Abwehr gab es lautstarken Protest, weil der Assistent ein Foul erkannt hatte – Glück für Hainberg (21.).

Einige Minuten später war es dann aber so weit: Kraus wurde auf links angespielt, gab direkt herein, und in der Mitte war Celik schneller als sein Gegenspieler – keine Abwehrchance für Blank zwischen den Pfosten des SCH (29.). Selbst die Zwei-Tore-Führung war nicht unverdient für den TSV, und das sorgte bei den Hainberger Verantwortlichen für Sorgenfalten.

SC Hainberg gegen TSV Landolfshausen/Seulingen

Der TSV La/Seu gewinnt beim SC Hainberg klar mit 3:0. Zur Galerie
Der TSV La/Seu gewinnt beim SC Hainberg klar mit 3:0. © Heller
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Wie giftig der TSV zur Sache ging, zeigte eine Szene in der 31. Minute: Kraus schoss Celik an, und den direkten Gegenzug unterband Hainberg durch konsequentes Pressing. Die Folge: lautstarkes gegenseitiges Anfeuern der Landolfshäuser. Der SC Hainberg kam demgegenüber erst Ende der ersten Hälfte etwas auf, und wenn Pfitzner selbst geschossen und nicht den freien Mitspieler gesucht hätte, wäre den Hausherren vielleicht noch vor der Pause der Anschlusstreffer geglückt (37.).

Nach der Pause das gleiche Bild: Blank parierte eine Volley-Abnahme von Kraus (57.), und auch Krellmann scheiterte am SCH-Keeper (62.). Dann nahm Co-Trainer Lukas Zekas sich selbst herein (später kam auch noch Maretschke), und fortan lief es bei Hainberg zumindest vorn besser.

Zekas selbst per Flugkopfball (glänzender Reflex von Hagemann) und aus dem Gewühl (67.) stand zweimal kurz vor dem Anschluss, auf der anderen Seite gingen die Gäste fahrlässig mit mehreren glasklaren Möglichkeiten um. Ein Aufreger: Handspiel Hagemann (75.) – außerhalb des Strafraums oder innerhalb (75.)? Dann die 83. Minute: Bujara foulte Münter, und Celik besorgte per Strafstoß das 3:0 für den TSV – die Entscheidung.

Von Eduard Warda

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