17. Mai 2019 / 17:27 Uhr

SC Hemmingen-Westerfeld: Folgt auf Kabinenimbiss wieder ein Sieg?

SC Hemmingen-Westerfeld: Folgt auf Kabinenimbiss wieder ein Sieg?

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der SC Hemmingen-Westerfeld will wieder jubeln - und den Platz an der Sonne in der Landesliga verteidigen.
Der SC Hemmingen-Westerfeld will wieder jubeln - und den Platz an der Sonne in der Landesliga verteidigen. © Dennis Michelmann
Anzeige

0:1 gegen den TSV Pattensen, das Punktepolster des SC Hemmingen-Westerfeld auf Verfolger HSC BW Tündern ist auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Gestärkt durch ein Kabinenessen soll es für den Spitzenreiter der Landesliga beim TuS Sulingen jetzt aber wieder erfolgreicher laufen!

Anzeige
Anzeige

Die 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Pattensen hat wehgetan. Nicht nur, weil damit das Punktepolster auf den HSC BW Tündern auf nur noch zwei Zähler abgeschmolzen ist. Viel ärgerlicher ist es, dass das Ergebnis als völlig unnötig empfunden werden darf.

Gutes Gefühl trotz 0:1

Auf der anderen Seite schöpft Semir Zan, Coach des Landesliga-Primus SC Hemmingen-Westerfeld, genau aus dieser Tatsache auch Mut für die letzten drei Aufgaben in dieser Saison. „Wir wissen ja, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Die Mannschaft hat kein schlechtes Spiel gemacht, hätte aufgrund der Anzahl an Chancen gewinnen müssen. Das sollte den Jungs eigentlich ein gutes Gefühl geben.“

Allerdings gehen dem Coach vor dem schweren Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) beim Oberliga-Absteiger und einstigen Titelfavoriten TuS Sulingen ein wenig die Alternativen aus. Nach Emmanouil Skountridakis, Steven Melz und Clemens Grage fällt jetzt auch noch Aljoscha Hyde verletzt aus. Zudem ist Mustafa Akcora angeschlagen, auch ihm droht eine Pause.

Mehr Berichte aus der Region

Des Weiteren quälen sich Mahir Bingöl und Metehan Kayhan mit einer Grippe herum. Jetzt rächt sich ein wenig, dass sich der Kader aufgrund der Abgänge in der Winterpause erheblich verkleinerte. „Das macht sich jetzt natürlich auch im Training bemerkbar.“

Sehr spielstarker Gegner

Gerade in Sulingen werde seiner Mannschaft jedoch alles abverlangt. „Wir müssen im Vergleich zu den letzten Spielen physisch eine ganz Schippe drauflegen“, fordert der Trainer. „Denn wir bekommen es mit der spielstärksten Mannschaft der Liga zu tun. Die Sulinger sind nicht nur klasse besetzt, ihr Spiel hat eine klare Struktur, die spielen ihre Gegner müde. Am Sonntag werden es eher wir sein, die dem Ball hinterherlaufen.“

Da müsse seine Mannschaft sowohl körperlich als auch mental voll auf der Höhe sein müssen. „Und meine Aufgabe ist es, die richtige Taktik zu finden und mir zu überlegen, mit welcher Formation wie wir den Gegner vor die größten Probleme stellen können.“ Grundsätzlich gilt: Eine schwierige Situation birgt nicht nur Risiken, sondern auch Chancen.

Das sind die besten Torschützen aus der Region Hannover in der Landesliga Hannover (Stand: 23.09.2019)

9 Tore Zur Galerie
9 Tore ©
Anzeige

Zan setzt trotz der Personalmisere und der kräftezehrenden Saison nicht zuletzt auf den Faktor Eigenmotivation. „Wir alle haben ein großes Ziel, und es sich nur noch drei Spiele. Da werden die Jungs über ihre Grenzen gehen und auch die Prozente an Reserven freisetzen, die eigentlich gar nicht mehr da sind.“

Hemminger Nehmerqualitäten

Grundsätzlich stimme ihn auch zuversichtlich, dass seine Mannschaft nach Niederlagen immer wieder sofort zurückgekommen ist. Außerdem warte ja nicht nur auf seine Spieler ein hartes Restprogramm, auch die Konkurrenz aus Tündern habe unangenehmen Aufgaben zu lösen. „Wenn am letzten Spieltag für uns noch alles drin ist, wäre das super.“

Wie vor dem 5:1-Sieg gegen den VfL Bückeburg hat Zan für Freitag nach dem Training einen Mannschaftsabend und einen Kabinenimbiss angesetzt. Ein gutes Omen? „Wir werden auf jeden Fall noch enger zusammenrücken, um eine tolle Saison zu krönen.“

ANZEIGE: 50% auf dein Spieler-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Hannover
Sport aus aller Welt