07. Oktober 2018 / 16:46 Uhr

Treffer von Tigrinho ist Punkt wert: SC Hemmingen-Westerfeld mit 1:1 in Bückeburg

Treffer von Tigrinho ist Punkt wert: SC Hemmingen-Westerfeld mit 1:1 in Bückeburg

Dennis Scharf
Hemmingens Gean Baumgratz (vorne) setzt sich gegen Dimitrios Maniopoulos durch.
Sein Treffer genügt nicht: Gean Rodrigo Baumgratz und die Hemminger kehren mit einem 1:1 aus Bückeburg zurück. © Dennis Michelmann
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Die Chancen für mehr waren da, genutzt hat sie der SC Hemmingen-Westerfeld jedoch - abgesehen von Tigrinho - nicht. Folglich muss sich der Landesliga-Aufsteiger beim VfL Bückeburg mit einem 1:1 begnügen. Es gibt Schlimmeres bei einem Ex-Oberligisten.

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Der SC Hemmingen-Westerfeld ist in der Landesliga zum fünften Mal in Folge ungeschlagen geblieben, hat den dritten Sieg in Serie jedoch verpasst. Beim früheren Oberligisten VfL Bückeburg musste sich der Spitzenreiter mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben.

Hemminger befreien sich gut

„Der Gegner hat versucht, uns in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Aber wir konnten uns ganz gut befreien und hatten einen perfekten Einstand“, sagte Trainer Semir Zan. Denn bereits den zweiten Konter nutzten die Hemminger zur Führung. Gean Rodrigo Baumgratz zog nach einem Solo aus 20 Metern ab und ließ Bückeburgs Keeper Patrick Spilker nicht den Hauch einer Chance (2. Minute).

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In der Folge kam der Sport-Club in einer kampfbetonten Partie zu weiteren Möglichkeiten. Steven Melz scheiterte per Kopf an Spilker (15.), ein Freistoß von Mahir Bingöl wurde noch an die Latte gelenkt (22.). „Aber wir hatten in der ersten Halbzeit nie Ruhe, weil uns der Gegner hoch gepresst hat und aggressiv zu Werke gegangen ist. Dennoch haben wir nur zwei Chancen zugelassen“, erklärte der Coach.

Traumtor gegen den Sport-Club

Ihre zweite Gelegenheit nutzten die Gastgeber jedoch zum Ausgleich. Gegen aufgerückte Hemminger versenkte Tobias Versick eine Flanke vom rechten Flügel aus spitzem Winkel per Direktabnahme. „Das war ein Traumtor. Vorne verlieren wir zu einfach den Ball, hinten haben wir am zweiten Pfosten gepennt“, analysierte Zan.

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In der zweite Hälfte hatten die Gäste mehr vom Spiel, ließen ihre Chancen jedoch ungenutzt. Aljoscha Hyde tankte sich in den Strafraum, sein Schuss wurde auf der Linie geklärt. Der Nachschuss von Mustafa Akcora landete im Netz. Allerdings hatte der Kapitän im Abseits gestanden (63.).

"Nur den Lucky Punch haben wir nicht gesetzt."

Steven Melz und Metehan Kayhan vergaben weitere Möglichkeiten. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel, haben gut kombiniert und konnten den Gegner besser unter Druck setzen. Nur den Lucky Punch haben wir nicht gesetzt“, sagte Zan.

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