15. März 2020 / 12:47 Uhr

Paderborn-Boss Martin Przondziono fürchtet finanzielle Folgen durch Coronavirus-Absagen

Paderborn-Boss Martin Przondziono fürchtet finanzielle Folgen durch Coronavirus-Absagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportgeschäftsführer Martin Przondziono vom SC Paderborn hofft auf Kommunikation mit den anderen Bundesligisten, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie einzudämmen.
Sportgeschäftsführer Martin Przondziono vom SC Paderborn hofft auf Kommunikation mit den anderen Bundesligisten, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie einzudämmen. © imago images/pmk/Montage
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Sportgeschäftsführer Martin Przondziono vom SC Paderborn fürchtet wegen der Bundesliga-Unterbrechung durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie finanzielle Folgen für seinen Klub. Er hofft jedoch auf den Dialog mit den übrigen Vereinen.

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Sportgeschäftsführer Martin Przondziono vom SC Paderborn rechnet mit finanziellen Auswirkungen der Bundesliga-Unterbrechung wegen des Coronavirus-Ausbruchs für seinen Verein. "Auf jeden Fall", antwortete Przondziono am Sonntag auf eine entsprechende Frage des Moderators in der Sendung Sky 90, in der der Paderborner Funktionär telefonisch zugeschaltet war: "Ganz klaglos wird das an uns nicht vorübergehen."

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Der 50-Jährige befürwortet daher gerade aus der Sicht der kleineren Klubs die Einführung eines Solidarfonds, um die finanziellen Auswirkungen der von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) angeordneten Unterbrechung des Spielbetriebs abzumildern. "Das wäre sinnvoll für viele Vereine. Aber am Ende muss es für alle eine sinnvolle Lösung geben. Es geht um mehr als zu sagen, man rettet seine eigene Haut", unterstrich Przondziono. Er setzt jedoch auf den Dialog unter den 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Liga - und darauf, dass diese einen Konsens erzielen: "Wenn wir alle vernünftig kommunizieren, kommen wir aus der Sache so wieder raus wie wir reingekommen sind."

Aus den Reihen des SCP stammt mit Luca Kilian der bislang einzige Bundesliga-Akteur, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. "Er hatte zwei Tage wirklich Probleme, mit Fieber und Schüttelfrost, aber inzwischen geht es ihm besser", sagte Przondziono der Süddeutschen Zeitung über den 20 Jahre alten Abwehrakteur. Ein Corona-Verdacht bei Paderborns Trainer Steffen Baumgart, der vor dem für den vergangenen Freitag geplanten Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf über grippeähnliche Symptome geklagt hatte, hatte sich dagegen nicht bestätigt. Erst wenige Stunden vor dem anvisierten Anpfiff der Partie in der NRW-Landeshauptstadt hatte die DFL entschieden, den Spielbetrieb auszusetzen. Wie es weiter geht, wird am Montag diskutiert.

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