02. Dezember 2019 / 17:35 Uhr

SC Potsdam erwartet im ersten Europacup-Spiel Kazan

SC Potsdam erwartet im ersten Europacup-Spiel Kazan

Peter Stein
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Mannschaft von Dinamo Kazan mit Trainer Sergej Sikachev (2.v.l.) am Montag in Potsdam vor der Abfahrt zur Sightseeingtour.
Die Mannschaft von Dinamo Kazan mit Trainer Sergej Sikachev (2.v.l.) am Montag in Potsdam vor der Abfahrt zur Sightseeingtour.
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Die Volleyballerinnen des SC Potsdam feiern Premiere auf internationaler Bühne. Im CEV-Cup-Hinspiel empfangen sie am Mittwoch Dinamo Kazan aus Russland.

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Trainer Sergej Sikachev wusste am Montagnachmittag genau, wo er mit seinen Volleyballerinnen von Dinamo Kazan hinwollte. „Pariser Platz, bitte“, lautete die Routenplanung für den Busfahrer zur Sightseeingtour durch Berlin. Da durfte das Brandenburger Tor natürlich nicht fehlen. Die Mannschaft aus der russischen Superliga ist am Mittwoch (19 Uhr, MBS-Arena) der Gegner bei der Europapokal-Premiere des SC Potsdam im CEV-Cup.

„Das ist international schon ein Kracher“, sagte Potsdams Sportdirektor Toni Rieger voller Respekt. Der Frauen-Volleyballclub aus der Hauptstadt der Republik Tartastan mit einem sechsblättrigen Kleeblatt – für die sechs Spielerinnen auf dem Feld – samt Marienkäfer drauf als Vereinslogo weist in der Tat eine glänzende Vita auf, wurde von 2011 bis 2015 fünfmal in Folge russischer Meister, 2014 Club-Weltmeister sowie Champions- League-Sieger und holte 2017 eben jenen CEV-Cup. Nach fünf Siegen und zwei Niederlagen in dieser Saison ist die Mannschaft von der Wolga derzeit Tabellenvierter.

Zahlreiche Nationalspielerinnen bei Dinamo

Sikachev kann auf zahlreiche Nationalspielerinnen zurückgreifen. Herausragend nicht nur wegen ihrer 1,96 Meter Körpergröße ist Irina Koroljowa. Die Mittelblockerin sagte: „Ich war jetzt zweimal Zweiter und zweimal Dritter mit Kazan, will endlich auch mal Meister werden.“ In der russischen Nationalmannschaft spielt sie seit sechs Jahren und kann sich noch gut an die überraschende 2:3-Niederlage gegen Deutschland bei der EM im August erinnern. „Das deutsche Team hat viel stärker als bei der EM vor zwei Jahren gespielt, entsprechend rechne ich auch mit einer starken Mannschaft aus Potsdam.“ Mit der kroatischen Diagonalangreiferin Samanta Fabris und Außenangreiferin Bethania de la Cruz aus der Dominikanischen Republik zählen auch internationale Stars zum Team, aber ebenso viele junge Spielerinnen wie Elisabeta Popowa. Die erst 17 Jahre alte Zuspielerin meinte: „Ich bin das erste Mal in Berlin und Potsdam und freue mich sehr, die Städte kennen zu lernen.“

Trainer Sikachev lenkte trotz der vielen Sehenswürdigkeiten den Blick längst auf das Spiel: „Wir wollen natürlich gewinnen, für uns zählt zuerst der Sieg.“

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