15. Juli 2022 / 07:50 Uhr

"Es schadet dem Verein": Weltmeister Matthäus hofft auf schnelle Bayern-Lösung bei Lewandowski

"Es schadet dem Verein": Weltmeister Matthäus hofft auf schnelle Bayern-Lösung bei Lewandowski

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Weltmeister Lothar Matthäus hofft auf eine schnelle Lösung im Transfertheater um Bayern-Stürmer Robert Lewandowski. 
Weltmeister Lothar Matthäus hofft auf eine schnelle Lösung im Transfertheater um Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.  © IMAGO/ULMER Pressebildagentur, DPA/Andreas Gora (Montage)
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Stürmer Robert Lewandowski will seit Wochen zum FC Barcelona wechseln, der FC Bayern München will seinen Torjäger aber nicht gehen lassen. Weltmeister Lothar Matthäus hofft auf schnelle Lösung bei dem Transfer-Theater, das dem "Verein schadet", wie er gegenüber der "Bild" sagte. 

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat sich für rasche Klarheit in der offenen Situation um einen möglichen Abgang von Weltfußballer Robert Lewandowski beim FC Bayern ausgesprochen. "Ich wünsche mir, dass das Theater um Robert Lewandowski schnell vorbei ist“, sagte der 61-Jährige der Bild. "Es nervt, es schadet der Mannschaft, das schadet dem Verein. Die Mannschaft leidet unter der Situation, sie diskutiert. Das schadet dem Mannschaftsgefüge."

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Der 33 Jahre alte Lewandowski will den deutschen Rekordmeister aus München verlassen und zum FC Barcelona wechseln. Nicht bekannt ist, ob das laut Medienberichten geplante neue Angebot der Katalanen von 50 Millionen Euro Ablöse plus Boni bei den Bayern eingereicht wurde. Dem Vernehmen nach wären die Bayern ab dieser Summe verhandlungsbereit. Stand jetzt gilt die Aussage der Klub-Bosse, dass Lewandowski seinen bis zum 30. Juni 2023 datierten Vertrag erfüllen soll. Der polnische Angreifer war am Mittwoch in das Bayern-Training in der Sommer-Vorbereitung eingestiegen.

"Mit einem so verdienten Spieler wie Robert setze ich mich an den Tisch und finde die beste Lösung“, sagte Matthäus. "Ich sehe im Vorgehen von Barcelona und Lewandowski keinen großen Unterschied zu dem, wie es bei Bayern mit Mané lief und nun mit de Ligt laufen könnte: Der interessierte Verein und Spieler finden eine Lösung, das wird klar kommuniziert. Und dann finden die Vereine eine Lösung.“

Die Bayern hatten zuletzt Starstürmer Sadio Mané vom FC Liverpool geholt und arbeiten an einer Verpflichtung des niederländischen Verteidigers Matthijs de Ligt von Juventus Turin. Italienischen Medienberichten zufolge will der italienische Rekordmeister mindestens 90 Millionen Euro für de Ligt bekommen. Bayern bietet angeblich etwa 60 Millionen plus Boni für den 22-Jährigen, der seit dem Sommer 2019 für Juventus spielt.

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