28. Juni 2020 / 20:14 Uhr

Bericht: Schalke 04 führt klubinterne Gehaltsobergrenze ein - zurück zu mehr Bodenständigkeit

Bericht: Schalke 04 führt klubinterne Gehaltsobergrenze ein - zurück zu mehr Bodenständigkeit

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Schalke 04 plant offenbar, eine klubinterne Gehaltsobergrenze einzuführen.
Der FC Schalke 04 plant offenbar, eine klubinterne Gehaltsobergrenze einzuführen. © Copyright by RHR-FOTO, Tim Rehbein, Karsten Rabas
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Schalke 04 will den wirtschaftlichen Nöten offenbar mit der Einführung einer klubinternen Gehaltsobergrenze begegnen. Wie die "SZ" berichtet, käme dieses Modell bei Transfers und Vertragsverlängerungen zum Tragen.

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Der von finanziellen Probleme geplagte FC Schalke 04 will offenbar Einsparungen bei seinem Kader vornehmen und eine klubinterne Gehaltsobergrenze einführen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll kein Zugang künftig mehr als 2,5 Millionen Euro verdienen. Sollte ein Profi ein höheres Salär verlangen, würde der Klub von einem Transfer absehen. Die neue Regel käme auch bei Verlängerungen bestehender Verträge zum Tragen. Schalke wolle damit SZ-Angaben zufolge auch ein Zeichen an seine Fans senden und zu einstiger Bodenständigkeit zurückkehren.

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Durch die selbstauferlegte und in Zeiten der Corona-Krise womöglich auch notwendige Maßnahme, könnte es für Schalke schwierig werden, einige als Leistungsträger eingeplante Profis langfristig zu halten. Die SZ bringt gar einen Verkauf von Suat Serdar, Weston McKennie und Ozan Kabak ins Spiel. Die Gelsenkirchener würden dann über weitere wirtschaftliche Manövriermasse zum Umbau des Kaders verfügen. Trainer David Wagner solle hingegen trotz der Negativserie von 16 Bundesliga-Spielen ohne Sieg nacheinander auch in der kommenden Saison auf der Bank sitzen.

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Nach dem ablösefreien Wechsel von Alexander Nübel zum FC Bayern gilt die Verpflichtung eines neuen Stammtorhüters als wichtigste Aufgabe des Sommers. Zuletzt war berichtet worden, dass S04 mit Alexander Schwolow Einigkeit erzielt habe. Allerdings verlangt der SC Freiburg wohl rund acht Millionen Euro für den Keeper. Ein weiteres Problem für Schalke: Einige Großverdiener wie Nabil Bentaleb oder Sebastian Rudy sind derzeit nur ausgeliehen und würden das Budget bei Ihrer Rückkehr erheblich belasten.