08. Januar 2021 / 14:56 Uhr

Schalke-Trainer Christian Gross gibt Sead Kolasinac Startelf-Garantie: "Wollen Minusrekord abwenden"

Schalke-Trainer Christian Gross gibt Sead Kolasinac Startelf-Garantie: "Wollen Minusrekord abwenden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Offenbar schon auf einer Wellenlänge: Schalke-Zugang Sead Kolasinac und Trainer Christian Gross.
Offenbar schon auf einer Wellenlänge: Schalke-Zugang Sead Kolasinac und Trainer Christian Gross. © imago images/Team 2
Anzeige

Schalke-Trainer Christian Gross setzt im anstehenden Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim große Hoffnungen in Zugang Sead Kolasinac. Zudem spricht der Schweizer über den am Samstag drohenden Negativrekord.

Anzeige

Sead Kolasinac steht im Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag vor der Rückkehr in die Mannschaft des FC Schalke 04. Trainer Christian Gross ließ am Freitag keinen Zweifel daran, dass der 27 Jahre alte Linksverteidiger direkt in die Startelf rückt. "Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen, hat sehr viel Erfahrung und ist eine Persönlichkeit. Wir brauchen solche Persönlichkeiten in der Mannschaft", sagte der Schweizer über den Hoffnungsträger. Kolasinac sei es gewohnt mit Druck umzugehen. "Er zieht die anderen im positiven Sinne mit."

Anzeige

Kolasinac war für den Rest der Saison vom FC Arsenal ausgeliehen worden und wird wohl Bastian Oczipka aus dem Team verdrängen. Es wäre das erste Bundesliga-Spiel von Kolasinac seit seinem Wechsel aus dem Revier nach England vor dreieinhalb Jahren. Ob Omar Mascarell und Salif Sané mitwirken können, wolle er noch abwarten, sagte Gross. Der beim 0:3 bei Hertha BSC fehlende Benito Raman ist wieder einsatzbereit und eine Sturm-Alternative zum jungen Matthew Hoppe.

Mehr vom SPORTBUZZER

Der drohende Negativrekord von 31 Bundesliga-Spielen ohne Sieg in Folge ist laut Gross kein Thema in der täglichen Trainingsarbeit. "Das wissen alle. Wir wollen es natürlich abwenden, dass wir den Minusrekord einstellen. Aber wir wollen nicht ständig nach hinten schauen", sagte der Trainer, der gleichwohl mit seinem Team ein Erfolgserlebnis herbeisehnt: "Wir wollen nicht weiter auf der Niederlagen-Seite stehen und dieses Heimspiel unter allen Umständen gewinnen."

Der Tabellen-Letzte wartet seit dem 17. Januar 2020 auf einen Sieg und würde im Fall einer Niederlage oder eines Remis mit Tasmania Berlin gleichziehen. Die Berliner hatten in der Saison 1965/66 als bisher einziges Bundesliga-Team 31 Partien in Serie nicht gewonnen.