05. April 2020 / 07:14 Uhr

Schalke-Boss Tönnies: Saisonabbruch wäre der Super-GAU - "Würden manchen Verein nicht wiedersehen"

Schalke-Boss Tönnies: Saisonabbruch wäre der Super-GAU - "Würden manchen Verein nicht wiedersehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies wünscht sich eine baldige Fortsetzung der Bundesliga. 
Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies wünscht sich eine baldige Fortsetzung der Bundesliga.  © dpa
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Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef von Schalke 04, sorgt sich um den Fußball. Es sei unter finanziellen Gesichtspunkten wichtig, dass die Bundesliga in Form von Geisterspielen fortgesetzt wird - auch "wenn die Atmosphäre in den Stadien brutal fehlt".

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Der Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies rechnet im Fall eines Saisonabbruchs in der Fußball-Bundesliga wegen der Coronavirus-Pandemie mit dramatischen Folgen. „Ein Saisonabbruch wäre der Super-GAU“, sagte der 63-Jährige der Welt am Sonntag. „Dann würden wir so manchen Verein nächste Saison nicht wiedersehen, befürchte ich.“ Er mache sich derzeit „große Sorgen“ um den FC Schalke und den gesamten Fußball, „weil keiner genau weiß, mit welchem Szenario wir planen können“.

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Tönnies: "Wichtig, dass endlich gespielt wird"

Die Bundesliga pausiert wegen der Corona-Krise bis mindestens zum 30. April, anschließend könnten die verbleibenden Partien als Geisterspiele ausgetragen werden. „Das müssen wir akzeptieren, auch wenn die Atmosphäre in den Stadien natürlich brutal fehlt“, sagte Tönnies. „Aber es ist wichtig, dass nach den richtigen Maßnahmen, die ergriffen wurden, endlich wieder gespielt wird.“ Er halte das Risiko dabei für „kalkulierbar“, wenn ordentlich getestet werde.

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Tönnies: "Haben einen Kassensturz gemacht"

Mit Geisterspielen könne auch der FC Schalke „über die Runden kommen“, urteilte Tönnies. „Wir haben nicht Rücklagen wie andere Vereine, sind nicht so unangreifbar wie der FC Bayern. Da sind wir allerdings nicht allein in der Liga“, sagte der Aufsichtsratschef. „Es muss uns gelingen, die wirtschaftliche Substanz zu erhalten. Wir haben gerade einen Kassensturz gemacht und rechnen aktuell mehrere Szenarien durch, auf die wir uns einstellen.“ Konkrete Details zur finanziellen Situation des Revierklubs wollte Tönnies nicht nennen.