30. Dezember 2020 / 09:11 Uhr

Christian Träsch über Schalke-Trainer Christian Gross: Mit diesen Mitteln schaffte er in Stuttgart die Wende

Christian Träsch über Schalke-Trainer Christian Gross: Mit diesen Mitteln schaffte er in Stuttgart die Wende

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Trainer Christian Gross kann bei Schalke 04 die Wende schaffen, meint dessen ehemaliger Schützling Christian Träsch.
Trainer Christian Gross kann bei Schalke 04 die Wende schaffen, meint dessen ehemaliger Schützling Christian Träsch. © imago images/Team 2 (Montage)
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Unter Christian Gross soll der FC Schalke 04 nach der bisherigen Horror-Saison noch den Klassenverbleib schaffen. Ex-Profi Christian Träsch erinnert sich, wie dem Schweizer Trainer das vor zehn Jahren beim VfB Stuttgart gelang - und mit welchen Mitteln.

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Christian Gross ist beim FC Schalke 04 eine Mammutaufgabe angetreten. An Weihnachten wurde der Schweizer als neuer Trainer des kriselnden Bundesligisten vorgestellt. Seit saisonübergreifend 29 Spielen sind die Königsblauen ohne Sieg - mit vier Punkten und einem verheerenden Torverhältnis von 8:36 stehen sie am Tabellenende. Doch mit Gross soll in den verbleibenden 21 Partien noch die Wende gelingen.

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Der mittlerweile 66-Jährige hat schon einmal bewiesen, dass er diese Herausforderung meistern kann. In der Spielzeit 2009/10 rettete er den VfB Stuttgart eindrucksvoll vor dem Abstieg und schaffte mit den Schwaben sogar den Einzug in die Europa-League-Qualifikation. Der ehemalige Stuttgart-Profi Christian Träsch erinnert sich, wie Gross das geschafft hat. "Unter ihm entwickelte sich ein unglaubliches Zusammengehörigkeits-Gefühl", sagte der 33 Jahre alte Ex-Profi der Bild. Und weiter. "Er hat es damals so in Stuttgart geschafft, nicht nur elf oder 13 Spieler ins Boot zu holen, sondern alle."

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Auch auf Schalke wird es für Gross darauf ankommen, mit den Unruhen in der Mannschaft und im Verein umzugehen. Sein ehemaliger Schützling Träsch traut ihm die schwere Aufgabe bei S04 zu: "Ich glaube schon, dass er es schaffen kann. Relegation ist auf jeden Fall drin, wenn nicht sogar mehr." Zunächst einmal will der Revierklub unter dem neuen Coach aber verhindern, den Negatvirekord von Tasmania Berlin einzustellen (31 sieglose Partien in Folge).

Gross hat "Mix aus Zuckerbrot und Peitsche"

Der Ex-Verteidiger, der unter anderem auch beim VfL Wolfsburg unter Vertrag stand, schätzt die Qualitäten des neuen Schalke-Coachs. Gross zeichne aus, dass er "gut einschätzen kann, wann eine Mannschaft Feuer braucht und wann nicht". Er habe "einen guten Mix aus Zuckerbrot und Peitsche" und sei "ein guter Trainer und ein guter Psychologe", betonte Träsch.