23. Februar 2019 / 19:25 Uhr

Nachfolger, Abfindung, Vertragsende: Das passiert bei Schalke nach dem Heidel-Rücktritt

Nachfolger, Abfindung, Vertragsende: Das passiert bei Schalke nach dem Heidel-Rücktritt

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Klaus Allofs - oder doch Jonas Boldt: Wer beerbt Christian Heidel als Manager des FC Schalke 04?
Klaus Allofs - oder doch Jonas Boldt: Wer beerbt Christian Heidel als Manager des FC Schalke 04? © imago/Team 2
Anzeige

Schalke 04 steht nach dem Rücktritt von Christian Heidel vor dem Neuanfang. Wann sich der Manager verabschiedet, was er über eine Abfindung denkt - und wer seinen Job übernehmen könnte. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick.

Anzeige
Anzeige

Nach dem Rücktritt von Sportvorstand Christian Heidel steht Schalke 04 vor einem Neuanfang. Der Manager will diesen nach eigenen Angaben zumindest noch bis zum 30. Juni im Hintergrund begleiten, um seinen Nachfolger einzuarbeiten und die Geschäfte sauber zu übergeben. Dann macht Heidel Schluss, löst seinen bis 2020 befristeten Vertrag vorzeitig auf. Auf eine finanzielle Entschädigung wird der 55-Jährige komplett verzichten.

Mehr vom SPORTBUZZER

"Ich werde den Vertrag auflösen, ohne jede Abfindung", sagte Heidel dem TV-Sender Sky nach dem 0:3 am Samstag bei seinem Ex-Klub Mainz 05. Bis zu seinem Abschied werde er Schalke "mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, aber nicht mehr in vorderster Reihe", fügte er hinzu. Als Nachfolger wurde zuletzt vor allem der frühere Leverkusener Jonas Boldt gehandelt. "Ich habe Jonas Boldt vor langer Zeit angesprochen, ob er zu Schalke kommt und unser Team vergrößern will. Das war schon im Sommer mein Ansatz. Ich weiß nicht, ob man sich für Jonas Boldt entscheidet. Ich kenne ihn. Ich glaube, dass ist ein sehr guter Mann. Aber das ist eine Entscheidung vom Klub und von Jonas Boldt", sagte Heidel.

Rudi Völler schwärmt von Jonas Boldt

Boldt galt bei Bayer Leverkusen lange als designierter Nachfolger von Geschäftsführer Rudi Völler - bis im vergangenen November überraschend die Trennung verkündet wurde. "Es kam zum Bruch, weil Jonas Boldt sich die Position ein bisschen anders vorgestellt hatte. Das hat mich persönlich auch mitgenommen, weil ich ein großer Förderer von ihm war. Er hat bei uns als Praktikant angefangen", hatte Völler das Ende der Zusammenarbeit im vergangenen Monat erklärt und betont, dass er trotzdem große Stücke auf Boldt halte: "Jonas Boldt bringt alles mit, um ein großer Manager zu sein. Meine romantische Idee war natürlich, dass er für mich irgendwann übernimmt. Diese Tür war dann für ihn irgendwie versperrt, das hat er gemerkt und das hat ihm nicht gefallen."

50 ehemalige Spieler des FC Schalke 04 und was aus ihnen wurde

Einst waren sie für den FC Schalke 04 aktiv. Aber was machen Raúl, Christoph Metzelder, Ivan Rakitic und Emile Mpenza heute? Der <b>SPORT</b>BUZZER hat sich auf Spurensuche begeben. Zur Galerie
Einst waren sie für den FC Schalke 04 aktiv. Aber was machen Raúl, Christoph Metzelder, Ivan Rakitic und Emile Mpenza heute? Der SPORTBUZZER hat sich auf Spurensuche begeben. ©
Anzeige

Der 37-jährige Boldt wäre für Schalke eine junge Lösung. Sollte der Verein auf Erfahrung setzen, könnte der frühere Bremer und Wolfsburger Klaus Allofs ein Kandidat sein. Der 62-Jährige war bereits unter der Woche mit einem Engagement in Gelsenkirchen in Verbindung gebracht worden. Dem Weser Kurier antwortete er auf die Frage, ob sich Schalke bei ihm gemeldet habe: "Wenn das so wäre, würde ich es natürlich nicht sagen. Das ist kein Dementi in dem Sinne."

Klaus Allofs will zurück in Profi-Fußball

Überhaupt scheint Allofs, der seit seinem Aus in Wolfsburg im Dezember 2016 ohne Posten ist, auf eine Rückkehr in den Profi-Fußball zu brennen: "Ich beobachte die Szene sehr intensiv und wäre bereit, wenn es eine interessante Herausforderung gibt, sie anzugehen. Weil ich glaube, in der Lage zu sein, erfolgreich zu sein", sagte der frühere Nationalspieler: "Die Lust, Dinge zu beeinflussen, sie zu verbessern, etwas zu erreichen, ist da."

Mehr vom SPORTBUZZER

Sollte sich die sportliche Talfahrt der Schalker in den kommenden Wochen fortsetzen, könnte aber auch noch eine andere Personalie an Fahrt aufnehmen - komplett unabhängig davon, ob Boldt, Allofs oder ein anderer Manager übernehmen. Trainer Domenico Tedesco ist ebenfalls nicht mehr unumstritten. Angesprochen auf seine eigene Zukunft sagte der Coach am Samstag bei Sky: "Heute über mich zu sprechen, wäre nicht richtig." Stattdessen würdigte er den "phantastischen Menschen" Heidel für gute Zusammenarbeit.

Wer wäre der ideale Schalke-Manager? Hier abstimmen!

Mehr anzeigen

ANZEIGE: #GABFAF-Hoodie für 20 Euro! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt