18. August 2017 / 12:12 Uhr

Schalke-Coach Tedesco: „Am Ende kriegst du das, was du verdienst“

Schalke-Coach Tedesco: „Am Ende kriegst du das, was du verdienst“

Anne Grimm
Domenico Tedesco startet mit Schalke gegen RB Leipzig in die Bundesligasaison
Domenico Tedesco startet mit Schalke gegen RB Leipzig in die Bundesligasaison. © Imago
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Vergangene Saison verhalf er dem FC Erzgebirge Aue noch zum Klassenerhalt in der 2. Liga. Am Samstag sitzt Domenico Tedesco erstmals beim FC Schalke 04 in der Bundesliga auf der Bank und muss bei seiner Premiere gleich gegen den Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig bestehen.

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Leipzig/Gelsenkirchen. Domenico Tedesco will vor dem Start mit seinem neuen Verein Schalke 04 keine Saisonziele ausgeben. „Am Ende kriegst du das, was du verdienst. Die Tabelle lügt nicht“, sagte er am Freitag auf der Pressekonferenz pragmatisch. Dementsprechend verdient sei auch die Vizemeisterschaft von RB Leipzig vergangene Saison gewesen. Vor dem Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr), im mit 62.000 Zuschauern fast ausverkauften heimischen Stadion, nimmt der 31-Jährige den Druck von seinem Team: „Es ist eine Champions-League-Mannschaft gegen die wir spielen. Wir können nur gewinnen und glänzen.“

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Die Pressekonferenz vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig.

Geplaatst door FC Schalke 04 op vrijdag 18 augustus 2017

Der neue Trainer im Fußball-Oberhaus erinnert sich gern an seine Zeit bei RB Leipzig zurück. Mehrere Wochen hospitierte er 2015 im Rahmen seines Fußballlehrers am Cottaweg. „Ich habe mir viel abschauen können. Es ist ein Verein, in dem alle mit einem Roten Faden und einem Konzept zusammenarbeiten“, sagt Tedesco. Heiße Drähte gibt es nach Leipzig keine mehr. Dafür erinnert sich der Coach noch ganz genau an den Sohn von Ralph Hasenhüttl, den er in der Jugend des VfB Stuttgart trainierte: „Patrick ist ein anständiger junger Mann. Das passt zum Papa.“

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Ob Tedesco Lampenfieber vor seinem Debüt in der Bundesliga hat? „Es kribbelt und das muss es auch, wenn man voll konzentriert sein will“, sagt der Schalke-Trainer. Beim Kontrahenten aus Leipzig hebt er vor allem das vertikale Offensivspiel sowie die Kontrolle beim Umschalten hervor. Dass sein Team ein neues System und einige Neuzugänge integrieren muss, will er am Samstag nicht als Ausrede gelten lassen. Manager Christian Heidel meint: „Wie die Mannschaft mit dem Trainer zusammenarbeitet, stimmt mich optimistisch. Ich habe das Gefühl, dass sich das Team taktisch weiter entwickelt hat.“

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