15. September 2019 / 22:54 Uhr

Schalke-Sportvorstand Schneider teilt gegen Fortuna-Boss Röttgermann aus: "Sagt die Unwahrheit"

Schalke-Sportvorstand Schneider teilt gegen Fortuna-Boss Röttgermann aus: "Sagt die Unwahrheit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schalke-Vorstand Jochen Schneider (r) wirft Fortunas Thomas Röttgermann (l) unkollegiales Verhalten vor.
Schalke-Vorstand Jochen Schneider (r) wirft Fortunas Thomas Röttgermann (l) unkollegiales Verhalten vor. © imago images / Horstmüller
Anzeige

Der Transfer von Benito Raman von Fortuna Düsseldorf zum FC Schalke beschäftigt die Klub-Verantwortlichen weiterhin. Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider wirft Fortuna-Boss Thomas Röttergermann unkollegiales Verhalten vor.

Anzeige

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat Fortuna Düsseldorfs Vorstandschef Thomas Röttgermann harsch kritisiert. "Er sagt die Unwahrheit. Das habe ich ihm am Samstag auch in einer Mail geschrieben. Er hat bisher noch nicht darauf reagiert", sagte Schneider am Sonntagabend nach dem 5:1-Sieg des FC Schalke 04 beim Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn.

Anzeige

50 ehemalige Spieler des FC Schalke 04 und was aus ihnen wurde

Einst waren sie für den FC Schalke 04 aktiv. Aber was machen Raúl, Christoph Metzelder, Ivan Rakitic und Emile Mpenza heute? Der <b>SPORT</b>BUZZER hat sich auf Spurensuche begeben. Zur Galerie
Einst waren sie für den FC Schalke 04 aktiv. Aber was machen Raúl, Christoph Metzelder, Ivan Rakitic und Emile Mpenza heute? Der SPORTBUZZER hat sich auf Spurensuche begeben. ©

Schneider:"Das ist unkollegial, das ist nicht in Ordnung"

Schneider bezog sich mit seiner Kritik auf eine von Röttgermann angeblich verbreitete Ablösesumme für den Transfer von Benito Raman. "Ich war extrem irritiert, dass er sich nicht an die Verschwiegenheitsklausel gehalten hat", erklärte Schneider verärgert. "Das ist unkollegial, das ist nicht in Ordnung. Und es ist schlicht die Unwahrheit."

Mehr zum FC Schalke

Röttgermann wehrt sich gegen Vorwurf der "Vetternwirtschaft"

Röttgermann selbst hat sich gegen den in Medienberichten erhobenen Vorwurf der "Vetternwirtschaft" verteidigt. "Es wird durch Instrumentalisierung ein Bild gezeichnet, das so nicht stimmt", sagte der 58-Jährige der Rheinischen Post. "Da ist jemand an Informationen gekommen und hat offensichtlich gedacht: Das reicht, um die oder die handelnde Person nachhaltig zu beschädigen. Ich habe den Verdacht, daraufhin wurde es zu einer journalistischen Auftragsarbeit", meinte Röttgermann weiter zu Berichten im Spiegel und im Handelsblatt.



Der Spiegel hatte in seiner aktuellen Ausgabe unter anderem berichtet, der Transfer des früheren Fortuna-Stürmers Benito Raman in diesem Sommer zum FC Schalke könne den Düsseldorfern nur im "ungeahnten Erfolgslauf maximal zehn Millionen Euro" einbringen. Das Magazin beruft sich dabei auf den ihm nach eigener Aussage vorliegenden Transfervertrag. Röttgermann habe aber öffentlich gesagt, das Gesamtpaket für Raman liege "nördlich von 13 Millionen Euro". In einer Stellungnahme wies Fortuna die Spiegel-Darstellung als "falsch" zurück.