17. Juni 2020 / 08:58 Uhr

Wirtschaftliche Lage auf Schalke: Vorstand Schneider gibt Entwarnung - "Nicht mehr existenzbedrohend"

Wirtschaftliche Lage auf Schalke: Vorstand Schneider gibt Entwarnung - "Nicht mehr existenzbedrohend"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Lage ist höchst anspruchsvoll, aber nicht mehr existenzbedrohend, sagt Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider.
"Die Lage ist höchst anspruchsvoll, aber nicht mehr existenzbedrohend", sagt Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider. © imago images/RHR-Foto
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Die wirtschaftliche Lage beim FC Schalke 04 hat sich laut Sportvorstand Jochen Schneider stabilisiert, ist aber weiterhin "höchst anspruchsvoll". Vertragsgespräche mit Spielern fänden nun unter neuen Voraussetzungen statt. 

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Nach Auskunft von Sportvorstand Jochen Schneider hat sich die wirtschaftliche Lage des FC Schalke 04 inzwischen stabilisiert. "Sie ist höchst anspruchsvoll, aber nicht mehr existenzbedrohend, da wir dank der hervorragenden Arbeit der DFL den Spielbetrieb wieder aufnehmen konnten“, sagte der 49-Jährige der Sport Bild. Zudem habe man Maßnahmen ergriffen, die von allen Beteiligten mitgetragen worden seien.

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Vertragsgespräche fänden nun unter neuen Voraussetzungen statt. Über die auslaufenden Vereinbarungen mit Daniel Caligiuri und Benjamin Stambouli sagte Schneider: "Wir müssen nunmehr mit aller Sorgfalt prüfen, ob wir jeweils einen Kompromiss erzielen können, der für beide Seiten tragbar ist. Das ist die Realität, und dieser dürfen und können wir uns auch auf Schalke nicht verschließen.“

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Erst vor Kurzem war Schalke in die Schlagzeilen geraten, weil der Klub bei der Rückerstattung von Tickets aufgrund der Geisterspiele von den Fans einen Härtefallantrag verlangte. Fans sollten gegenüber dem hoch verschuldeten Fußball-Bundesligisten ihre finanzielle Notlage offenlegen. "Das war ein Eigentor, für das wir uns entschuldigt haben und nur hoffen können, dass unsere Entschuldigung angenommen wird“, sagte Schneider über den "kapitalen Fehler“.