03. Oktober 2020 / 21:42 Uhr

Schalke-Frust nach misslungenem Debüt von Trainer Manuel Baum: "Wir brauchen das nicht schönzureden"

Schalke-Frust nach misslungenem Debüt von Trainer Manuel Baum: "Wir brauchen das nicht schönzureden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Spiel müssen wir möglich schnell abhaken und gucken, an welchen Bereichen wir arbeiten müssen, sagte Schalkes Trainer Manuel Baum nach dem 0:4 in Leipzig.
"Das Spiel müssen wir möglich schnell abhaken und gucken, an welchen Bereichen wir arbeiten müssen", sagte Schalkes Trainer Manuel Baum nach dem 0:4 in Leipzig. © dpa
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Auch nach dem Trainerwechsel zu Manuel Baum bleibt der FC Schalke 04 das sportliche Sorgenkind der Bundesliga. Jedenfalls präsentierte sich der Klub beim 0:4 bei RB Leipzig genauso desolat wie bereits unter seinem Vorgänger David Wagner. Entsprechend ernüchtert fiel das Fazit von Baum in seinem ersten Spiel aus. 

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Schalke-Trainer Manuel Baum versammelte nach dem bitteren Start seine Spieler zur Blitz-Analyse, die nach dem nächsten sportlichen 0:4-Dämpfer bei RB Leipzig sicherlich nicht positiv ausgefallen sein wird. Auch der neue Mann an der Seitenlinie konnte so kurzfristig nichts daran ändern, dass sich der Klub in der noch jungen Bundesliga-Saison weiterhin im freien Fall befindet. Auch das dritte Spiel verlor S04 erneut deutlich - nach einem 0:8 zum Saisonauftakt gegen den FC Bayern und einem 1:3 bei Werder Bremen. Mit dem Torverhältnis von 1:15 nimmt Schalke damit weiter den letzten Tabellenplatz ein.

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In seinem ersten Spiel sah Baum "keine gute Leistung" von seiner Mannschaft: "Wir brauchen das nicht schönzureden", meinte der 41-Jährige enttäuscht. Die Sachsen besiegten das Schlusslicht am Samstagabend in einem einseitigen Spiel. "Wir haben gesehen, dass wir auf eine gute Leipziger Mannschaft getroffen sind. Auf der anderen Seite sind wir sehr enttäuscht, weil wir in sämtlichen Phasen nicht gut gespielt haben. Daran müssen wir arbeiten", analysierte Baum.

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Seine Spieler müssten wieder "den Mut fassen", um erfolgreich zu sein, erklärte der neue Coach, blickte jedoch gleichzeitig nach vorne: "Mich reizt die Aufgabe, dass wir uns am Ende da gemeinsam wieder rausziehen." Fakt ist: Er hat noch viel Arbeit vor sich. Baum hatte sich bei seinem Debüt vorgenommen, die Schalker Defensive nach elf Gegentoren aus den ersten beiden Spieltagen zu stabilisieren. Trotz der Umstellung auf eine Dreierkette mit zwei neuen Innenverteidigern (Mitja Nastasic und Salif Sané) missglückte das Vorhaben vollends. Und so resümierte Baum vor der anstehenden Länderspielpause letztendlich ernüchtert: "Das Spiel müssen wir möglich schnell abhaken und gucken, an welchen Bereichen wir arbeiten müssen. Alles andere bringt nichts."