20. Januar 2021 / 18:23 Uhr

Schalke-Trainer Christian Gross erklärt Verzicht auf Rückkehrer Huntelaar: "Das Risiko war mir zu groß"

Schalke-Trainer Christian Gross erklärt Verzicht auf Rückkehrer Huntelaar: "Das Risiko war mir zu groß"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Schalke-Trainer Christian Gross hat sich vor der Partie gegen den 1. FC Köln zum Verzicht auf Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar geäußert.
Schalke-Trainer Christian Gross hat sich vor der Partie gegen den 1. FC Köln zum Verzicht auf Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar geäußert. © imago images/Pro Shots/Hübner (Montage)
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Vor dem Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln hat sich Trainer Christian Gross vom FC Schalke 04 zum Verzicht auf Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar geäußert. Der Niederländer fehlt am Mittwoch noch wegen Wadenproblemen.

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Das kam überraschend: Der FC Schalke 04 muss im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln am Mittwoch (18.30 Uhr) auf seinen Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar verzichten. Relativ kurzfristig meldete sich der 37 Jahre alte Niederländer, der erst Anfang der Woche nach dreieinhalb Jahren bei Ajax Amsterdam zu den Gelsenkirchenern zurückgekehrt war, mit Wadenproblemen ab. S04-Trainer Christian Gross sagte vor der Partie im Interview beim TV-Sender Sky zur Begründung: "Er hat noch Probleme, ist nicht zu 100 Prozent belastbar. Das Risiko war mir zu groß." Er, der Coach, sei sich "schon gestern fast sicher gewesen. Trotzdem haben wir es noch versucht." Man dürfe sich bei Huntelaar nicht zu Kompromisslösungen verleiten lassen.

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Trotz seiner Blessur ist Huntelaar gegen Köln jedoch im Stadion - und soll, so die Hoffnung von Gross, wenigstens von außen Einfluss nehmen. "Er ist heiß, wenn er ins Stadion einläuft und bei der Mannschaft ist. Er soll mitfiebern, positiv und optimistisch sein. Er fühlt sich, als wäre er nie weg gewesen."

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Anstelle von Huntelaar bietet Gross im Angriff den zuletzt formstarken 19 Jahre alten US-Amerikaner Matthew Hoppe und Mark Uth auf. Hoppe hatte mit drei Treffern zum 4:0-Erfolg der Schalker gegen die TSG Hoffenheim beigetragen - der erste Liga-Sieg der Königsblauen nach zuvor 30 Partien ohne dreifachen Punktgewinn. Damit vermied Schalke die Einstellung des Negativrekordes von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/1966.