15. März 2019 / 07:04 Uhr

Schalke-Legende Klaus Fischer: "Tedesco war nicht mehr zu retten" - Kritik an S04

Schalke-Legende Klaus Fischer: "Tedesco war nicht mehr zu retten" - Kritik an S04

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Domenico Tedesco ist nicht mehr Trainer des FC Schalke 04. Schalke-Legende Klaus Fischer meint, dass der Ex-Coach nicht mehr zu retten gewesen sei.
Domenico Tedesco ist nicht mehr Trainer des FC Schalke 04. Schalke-Legende Klaus Fischer meint, dass der Ex-Coach nicht mehr zu retten gewesen sei. © imago images / RHR-Foto
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Jetzt ist es vorbei: Der FC Schalke 04 hat Trainer Domenico Tedesco am Donnerstag von seinen Aufgaben freigestellt. Schalke-Legende Klaus Fischer begrüßt die Entscheidung des Ruhrpott-Klubs, kritisiert seinen Ex-Verein aber auch.

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Der Schalker Rekordtorjäger Klaus Fischer hat den Trainerwechsel bei seinem langjährigen Stammverein begrüßt. Die Trennung von Domenico Tedesco sei absehbar gewesen. "Denn so ging es nicht weiter. Man hat mittlerweile ja jeden Tag darauf gewartet", sagte Fischer dem Internetportal t-online.de. Die Schalker Mannschaft habe in den letzten Partien ein desolates Bild abgeliefert. "Da stimmte es hinten und vorne nicht. Irgendwann musste der Verein eine Entscheidung treffen. Tedesco war dann nicht mehr zu retten", kritisierte die Schalke-Legende.

Das sind die Trainer-Kandidaten beim FC Schalke 04

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Fischer lobt Schalke für Interimslösung - Kritik an Vertragsverlängerung

Der auf den 14. Platz abgestürzte Vizemeister Schalke hatte sich am Donnerstag vom 33 Jahre alten Tedesco getrennt. Beim Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag wird interimsweise Huub Stevens auf der Bank sitzen. Mike Büskens wird den Niederländer als Co-Trainer unterstützen. Eine gute Entscheidung, wie der 69-jährige Fischer betont: "Huub ist Jahrhunderttrainer, Mike ist Eurofighter. Beide wissen und zeigen, dass man nur mit unbedingtem Willen unten wieder rauskommt, und das braucht Schalke jetzt." Der Ruhrpott-Klub müsse jetzt "nach vorne schauen und alles dafür geben, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen."

Mehr zur Tedesco-Entlassung bei Schalke 04

Fischer kritisierte allerdings Schalke auch - für die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Tedesco im vergangenen Sommer. Auf dem noch bis zum Jahr 2022 gültigen Vertrag bleibt S04 bis zu einer Vertragsauflösung nun erstmal sitzen und muss den Ex-Trainers weiterhin bezahlen. "Weshalb musste man mit einem jungen, unerfahrenen Trainer, der noch über ein Jahr Vertrag hatte, noch mal einen neuen Zweijahresvertrag machen? Da fängt es ja schon an. Hatte man so große Angst, dass ein anderer Klub Tedesco wegschnappt?", fragte Fischer. "Und jetzt muss man Tedesco bezahlen. Das kann ich nicht verstehen."

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