16. Oktober 2020 / 10:37 Uhr

Union-Sportchef Ruhnert spielt Schalke-Krise herunter: "Was ist denn passiert in dieser Saison?"

Union-Sportchef Ruhnert spielt Schalke-Krise herunter: "Was ist denn passiert in dieser Saison?"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Omar Mascarell und Goncalo Paciencia sind enttäuscht. Union Berlins Sportdirektor Oliver Ruhnert sieht Schalke jedoch dicht vor einem Erfolgserlebnis.
Omar Mascarell und Goncalo Paciencia sind enttäuscht. Union Berlins Sportdirektor Oliver Ruhnert sieht Schalke jedoch dicht vor einem Erfolgserlebnis. © imago images/RHR-Foto
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Trotz der dramatischen Serie von 19 Spielen in Folge ohne Sieg sieht Union Berlins Sportdirektor Oliver Ruhnert Schalke 04 dicht vor einem Erfolgserlebnis. Für den früheren S04-Nachwuchsmanager gibt es am Wochenende ein Wiedersehen mit alten Kollegen.

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Union Berlins Sportdirektor Oliver Ruhnert geht trotz des krassen Fehlstarts des FC Schalke 04 mit Respekt in das Duell bei seinem Ex-Verein am Sonntag (18 Uhr/Sky). „Schalke kann nicht absteigen! Dafür hat dieser Kader viel zu viel Potenzial“, sagte der 47-Jährige, der von 2014 bis zu seinem Wechsel nach Berlin im Jahr 2017 Direktor des Nachwuchsleistungszentrums war, den Ruhr Nachrichten.

Ruhnert ist immer noch Schalke-Mitglied. Die Krise sieht er nicht so dramatisch. „Was ist denn passiert in dieser Saison? Okay, gegen Bremen durfte Schalke nicht verlieren. Aber die Niederlagen in München und Leipzig? Da werden auch 90 Prozent der anderen Bundesligisten keine Punkte holen.“

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Schalke hat seit saisonübergreifend 19 Ligaspielen nicht gewonnen und mit null Punkten und 1:15 Toren aus drei Spielen den schlechtesten Liga-Start der Historie hingelegt. „Wenn eine Mannschaft so lange nicht gewonnen hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie bald zündet. Ich hoffe, dass dies nicht gegen uns geschieht“, sagte Ruhnert: „Mit einem Unentschieden könnte ich sehr gut leben.“

Den Satz von Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider, Schalke müsse „sich in Form bringen, um Union Berlin Paroli bieten zu können“, werde er sich „einrahmen und an die Wand hängen“, sagte Ruhnert lachend: „Aber im Ernst: Schalke steckt in einer schwierigen Situation. Da ist es vollkommen richtig, von Spiel zu Spiel zu schauen.“