17. Mai 2020 / 12:30 Uhr

Trotz Patzern von Keeper Schubert gegen den BVB: Schalke will keine Torwartdiskussion

Trotz Patzern von Keeper Schubert gegen den BVB: Schalke will keine Torwartdiskussion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer David Wagner will trotz der Patzer gegen den BVB an Markus Schubert festhalten.
Trainer David Wagner will trotz der Patzer gegen den BVB an Markus Schubert festhalten. © Getty Images/imago images/RHR-Foto/Poolfoto/Montage
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Mit zwei Patzern hatte Schalke-Keeper Markus Schubert am Samstag im Derby gegen den BVB keinen guten Tag. Trainer David Wagner will trotzdem keine Torwartdiskussion aufmachen - wohl auch, weil Ersatz Alexander Nübel im Sommer zum FC Bayern wechselt.

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Neustart mit alten Sorgen: Kaum hat der FC Schalke 04 die Saison nach der Corona-Krise fortgesetzt, traten beim desaströsen 0:4 (0:2) im Geisterderby bei Borussia Dortmund die bekannten Schwächen zu Tage. Im Fokus ist erneut Torhüter Markus Schubert. Eigentlich hatte Trainer David Wagner den Youngster statt Alexander Nübel zur Nummer eins erklärt. Doch gegen den BVB patzte Schubert zum wiederholten Male.

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Das Debakel gegen den BVB ist wohl kaum an nur einem Spieler festzumachen. Dennoch lastete Wagner dem U21-Nationalkeeper, der zweimal unglücklich aussah, zumindest ein Gegentor an: "Schubi ist mitverantwortlich für das zweite Tor, das hat jeder gesehen." Doch weil Schuberts Vorgänger und Ersatzmann im Schalke-Tor Alexander Nübel sich bekanntlich für einen Wechsel zum Rivalen aus München im Sommer entschieden hat, will man auf Schalke keine Torwartdiskussion aufmachen, wie der Klub bekräftigte.

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Wagner stärkt Schubert: "Werden weiter mit ihm arbeiten"

"Die wollen wir nicht anfangen. Wir werden uns die Nase putzen. Jetzt sind der Trainer und die Truppe gefragt. Fertig", kommentierte Klubboss Clemens Tönnies. Allerdings waren es nicht Schuberts erste Fehler. Schon nach dem 0:5 in München gab es Kritik. Wagner damals: "Er war bei zwei Toren beteiligt, da brauchen wir um den heißen Brei nicht herumreden." Auch beim 1:1-Ausgleich in Wolfsburg machte das 21 Jahre alte Talent keine gute Figur. In sieben Spielen kassierte er 13 Tore, spielte nur zweimal zu Null. Wagner meinte: "Das gehört zur Entwicklung dazu, wir werden weiter mit ihm arbeiten."